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Kloster Clonmacnoise
Der heilige Ciaran gründete das Kloster Clonmacnoise am Ufer des Flusses Shannon im sechsten Jahrhundert. Im Mittelalter war die Mönchssiedlung ein wichtiges Zentrum für Glaube, Kunst und Handel. Im Jahr 1552 zerstörte die englische Garnison aus der benachbarten Stadt Athlone das Kloster. Foto: lorenzspringer
Kreuze und Gräber
Über das gesamte ehemalige Klostergelände verteilt ragen die Kreuze alter Grabstätten in den Himmel. Foto: lorenzspringer
Cross of the Scriptures
Drei Hochkreuze stehen auf dem Gelände von Clonmacnoise. Das vier Meter hohe "Cross of the Scriptures" ist das prachtvollste. Es zeigt vor allem biblische Szenen, aber auch Bilder des Hochkönigs von Tara, der es um 900 errichten ließ. Foto: lorenzspringer
Whispering Arch
Im Jahr 909 ließen der Hochkönig von Tara und der Abt von Clonmacnoise auf dem Klostergelände eine Kathedrale erbauen. Der Eingang ist angeblich so konstruiert, dass man alles, was dort geflüstert wird, im gesamten Innenraum hören kann. Er wird deshalb auch "Whisperung Arch" (flüsternder Torbogen) genannt. Foto: lorenzspringer
Rundturm
Selbst als Ruine ist Clonmacnoise noch ein beeindruckender Ort: Zwei Rundtürme, eine Kathedrale, sieben Kirchen und unzählige Grabstätten lassen Besucher noch heute erahnen, welche Macht einst von dem Kloster ausging. Foto: lorenzspringer
Nonnen-Kirche
Außerhalb der Mauern des Mönchsklosters liegt die Nonnen-Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Foto: lorenzspringer
Überwuchert
Blumen überwuchern viele Mauern von Clonmacnoise. Krähen nisten in den Ruinen des Klosters. Trotzdem strahlt der Ort bis heute eine mystische Atmosphäre aus, die neben vielen Touristen auch Papst Johannes Paul tief beeindruckt hat. Bei seiner Irlandreise 1979 machte er Station in dem alten Kloster hoch über dem River Shannon. Foto: lorenzspringer