Zwischen dem Atlantik und den braun-grünen Moorlandschaften im Landesinneren ragt der heilige Berg der Iren auf. Schon in vorchristlicher Zeit wurde der Gipfel als Wohnstätte von Göttern und Dämonen verehrt. Foto: lorenzspringer
Murrisk Abbey
Einst war das Kloster am Fuß des Croagh Patrick bei den Pilgern für seine Gastlichkeit berühmt. Heute ziehen die malerischen Ruinen am Ufer des Atlantik Touristen an. Foto: lorenzspringer
Famine Monument
Früher feierten die Kelten ihr Erntedankfest auf dem Gipfel des Croagh Patrick. Heute erinnert ein Schiff aus eisernen Skeletten am Fuß des Berges an die Zeit der großen Hungersnot. Kartoffelfäule vernichtete in den 1840er-Jahren mehrmals hintereinander die Ernte. Viele arme Kleinbauern starben oder waren gezwungen auszuwandern. Foto: lorenzspringer
Tóchar Phádraig
Über 37 Kilometer führt der „Tóchar Phádraig“ von der Abtei in Ballintubber zur Spitze des Croagh Patrick. An drei Stationen auf dem Weg halten die Pilger an und beten eine vorgeschriebene Anzahl an Vaterunser und Ave Marias. Foto: lorenzspringer
St. Patrick
Eine Statue des heiligen Patrick begrüßt die Pilger am Fuß des heiligen Berges. Auf dem Gipfel des Croagh Patrick soll Irlands Nationalheiliger einst alle Schlangen von der Insel vertrieben haben. Foto: lorenzspringer
Ein mühsamer Weg
Der Weg zum Gipfel ist steil und steinig. Am letzten Sonntag im Juli, dem Tag der traditionellen Croagh-Patrick-Wallfahrt, laufen manche Pilger trotzdem barfuß. Foto: lorenzspringer
Leacht Benain
Am Leacht Benain, der ersten Station des Pilgerweges, umrunden die Pilger betend einen Steinhaufen. Ursprünglich soll er die Grabstätte eines keltischen Adligen markiert haben. Foto: lorenzspringer
Clew Bay
Wer es auf den Gipfel geschafft hat, wird mit der atemberaubenden Aussicht auf das Meer und die kleinen Inseln der Clew Bay belohnt. Foto: lorenzspringer