Der heilige Columban soll um das Jahr 554 das Kloster von Kells gegründet haben. In der nach ihm benannten Kirche werden bis heute Gottesdienste gefeiert. Foto: lorenzspringer
Hochkreuz
Fünf steinerne Hochkreuze standen früher auf dem Gelände des Klosters von Kells. Die darin eingemeißelten biblischen Szenen sollten den Menschen aus dem Umland, die größtenteils nicht lesen konnten, das Evangelium näher bringen. Am besten erhalten ist heute das Südkreuz. Foto: lorenzspringer
Book of Kells
Das „Book of Kells“ aus dem 9. Jahrhundert ist eine der wertvollsten Bibelhandschriften der Welt. Es enthält die vier Evangelien und ist reichlich mit Buchmalereien geschmückt. Ob es tatsächlich im Kloster von Kells geschrieben wurde, ist umstritten. Möglicherweise wurde es im Kloster von Iona verfasst und erst später nach Kells gebracht, um es vor einem Überfall der Wikinger zu schützen. Heute ist das „Book of Kells“ im Trinity College in Dublin ausgestellt (siehe Bildergalerie zu Dublin). Foto: AISA
Der Rundturm
Mehrmals wurde das Kloster von Kells von Wikingern und Normannen überfallen. Im gewaltigen Rundturm konnten die Mönche Zuflucht suchen. In Friedenszeiten läutete man vom Turm aus eine Glocke, um die Mönche zum Gebet zu rufen. Foto: lorenzspringer
St. Columba's House
Viele Vermutungen ranken sich um das kleine Steinhaus aus dem 10. Jahrhundert. Ob an dieser Stelle tatsächlich die Mönchszelle des heiligen Columban stand oder ob dort wirklich das „Book of Kells“ geschrieben wurde, kann bis heute niemand mit Sicherheit sagen. Allerdings muss es ein wichtiger Ort gewesen sein, denn sogar das Dach wurde aus Stein erbaut, damit es nicht von plündernden Wikingern niedergebrannt werden konnte. Foto: lorenzspringer