Die zehn Gebote / The Ten Commandments
(USA 1956, Regie: Cecil B. DeMille, Darsteller: Charlton Heston, Yul Brynner, Anne Baxter, Edward G. Robinson)
Die Geschichte von Moses, dem Gott im brennenden Dornbusch erscheint und der daraufhin die Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft befreit. Nachdem die Ägypter samt Pharao im Meer ertrunken sind, offenbart Gott Mose auf dem Berg Sinai die Zehn Gebote, die als Grundlage des menschlichen Zusammenlebens die weitere Geschichte von Juden- und Christentum maßgeblich bestimmen werden.
Die aufwendige, opulent inszenierte Hollywood-Großproduktion kostete für die damalige Zeit unglaubliche 13 Millionen Dollar. Die Special Effects machten den Film zu einem Spektakel, der für volle Kinosäle sorgte – Höhepunkt ist die Teilung des roten Meeres, für die im Paramount-Studio Unmengen von Wasser über eine 10 Meter hohe und 27 Meter breite Rampe geleitet wurden. Doch noch etwas anderes trug zum Erfolg des Films bei: die Geschichte des Films übt nach wie vor eine ungebrochene Faszination auf die Zuschauer aus. Denn – so betonte Regisseur DeMille: „Die Gestalten der Bibel sind nicht anders als die Menschen von heute.“ Und weiter: „Die Zehn Gebote sind keine Gesetze, die man befolgt, um Gott einen persönlichen Gefallen zu tun. Sie sind fundamentale Prinzipien, ohne die die Menschheit nicht in Gemeinschaft leben kann. Armeen sind mächtig. Atombomben sind mächtig. Aus blindem Stolz und blinder Leidenschaft entsprungene Ideologien sind mächtig. Die Wahrheit Gottes aber ist allmächtig – und das wird sie immer bleiben.“