Steffen Seibert
"Große Sehnsucht nach Religion"
Steffen Seibert (49), ZDF-Nachrichtenmann und ab 11. August Regierungssprecher, ist in die katholische Kirche eingetreten. Warum? Weil er eine «große Sehnsucht» nach Religion gehabt habe, wie er sagt. Dazu sei der Wunsch nach einem "Aufgehobensein im Glauben" gekommen, sagte der gebürtige Münchner der Illustrierten "Frau im Spiegel". Er sei lange zuvor aus der evangelischen Kirche ausgetreten und nun aus dem Zustand des "Außerkirchlichen" wieder eingetreten. Ausschlaggebend dafür seien biografische Zufälle gewesen. So habe er sehr viele katholische Menschen kennengelernt, erzählte Seibert.
In seiner Familie sei er der einzige Katholik und wirklich begierige Messgänger, führte Seibert aus. Er besuche den Gottesdienst zwar nicht jeden Sonntag, aber doch häufig. Oft treffe er die Entscheidung, lieber unter der Woche in die Kirche zu gehen. Seibert ist mit einer Malerin verheiratet und hat mit ihr zusammen drei Kinder im Alter von 8 bis 17 Jahren.