Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Kirchenaustritt

Liborius Verlagsgruppe Bayerisches Sonntagsblatt Liborius Magazin Liboriusblatt
Donnerstag, 9. Februar 2012 Anna Katharina Emmerick
Aktuell|Nachrichten|Wissen|Unser Glaube|Specials|Forum|E-Cards|Spiele

Etappen Ihres Lebens: Taufe | Kommunion | Firmung | Ehe | Trauer

Drucken | Versenden | Mail an die Redaktion

Fragen und Antworten

Foto: Fotolia

Es sind, wie Bischöfe es in Worte fassten, „schmerzliche Zahlen“: Der katholischen Kirche haben im vergangenen Jahr wieder deutlich mehr Mitglieder den Rücken gekehrt als in den drei Jahren zuvor. 121.155 Deutsche traten 2008 aus – und damit rund 27.500 mehr als 2007. Auch die Zahl der Wiedereintritte sank

Foto: Glaubensorientierung St. Michael
Pater Stephan Lipke SJ

Pater Stephan Lipke SJ von der Glaubensorientierung St. Michael in München hat seine Vermutungen, was die Gründe dafür sind. Seit einem Jahr führt er Gespräche und steht in Briefkontakt mit Menschen, die einen Ein- oder Austritt erwägen: „Besonders ältere Menschen suchen das Gespräch. Manche von ihnen haben offensichtlich das Gefühl, dass man nicht einfach sang- und klanglos verschwinden darf“. Auch aber, dass sich viele zunächst nicht über die Konsequenzen eines Austritts bewusst sind, beobachtet er: „Heiraten, Taufe, Begräbnis – das sind Meilensteine, die vielen erst klar machen, dass die Kirche für sie doch eine Rolle spielt.“

Lesen Sie hier Gründe, Kritik und Vorwürfe, die Menschen zum Austritt bewegen – und was die Kirche zu darauf zu entgegnen hat!

 

 

 


„Ich zahle Kirchensteuer und finanziere damit teure Urlaube des Papstes“

„Das stimmt schlichtweg nicht. Von der Kirchensteuer etwa in München entrichtet sich rund ein Prozent an den Vatikan und die Deutsche Bischofskonferenz“, erklärt Pater Stephan Lipke  SJ von der Glaubensorientierung St. Michael.

Deutsche Bischofskonferenz: Die Gelder helfen, die Aufgaben der Bischofskonferenz zu unterstützen oder auch die päpstliche Nuntiatur in Berlin zu finanzieren.

Vatikan: Ein Teil des Geldes wird für die dortigen Gehälter verwendet. „Es arbeiten ja ein paar Tausend Leute im Vatikan, man kann sich vorstellen, wie viele  ,Hausmeister’, Küster, Sicherheitsbedienstete, Reinigungskräfte u. a. man allein für den Petersdom und die Vatikanischen Museen braucht“, so Pater Lipke. Die päpstlichen Behörden sind verhältnismäßig klein. In der Glaubenskongregation oder ähnlichen Behörden arbeiten hauptberuflich nur um die 20 Leute, inklusive Sekretärinnen, etc. Ein Teil der Kirchensteuer fließt außerdem in die Gehälter der dortigen Priester, die wesentlich niedriger sind als die Gehälter der deutschen.

Ein Großteil der Kirchensteuer wandert in die Erhaltung von Kunstschätzen, dazu zählen aber nicht nur alte Bilder, sondern auch die Instandhaltung der Kirchen. „Sie gehören somit wirklich uns allen. Hier erkennt man deutlich, dass die Kirchensteuer ein Beitrag zur Allgemeinheit ist. Es ist nicht allein Sache des Staates, sich um die Kirchen zu kümmern“, so Pater Lipke.

Ein weiterer Großteil fließt in Gehälter für Seelsorger und andere kirchliche Mitarbeiter sowie Caritas-Personal. Würde kein Geld aus der Kirchensteuer mehr in die Caritas fließen, würde diese zwar nicht zusammenbrechen – ihre Struktur in dieser Form aber könnte nicht bestehen bleiben: „Man müsste die Beiträge erhöhen und das Programm herunterfahren. Bei der Caritas sieht es ja so aus, dass ein gewisser Anteil beim Träger bleibt. Natürlich ist die Altenpflege kostenpflichtig. Die Schuldnerberatung hingegen ist gratis. Würde die Kirchensteuer wegfallen, müsste die Caritas bei jeder Aktivität das Grüne Licht vom Staat abwarten, ob die Sache auch refinanziert wird. Sie hätte keine Möglichkeit mehr, selbst aktiv zu werden“, so Pater Lipke. Für katholische Kindergärten und Schulen gilt übrigens: Etwa sieben Prozent der Kosten – je nach Bundesland – liegen bei der Kirche.

 

„Ich habe noch nie Seelsorge in Anspruch genommen. Warum soll ich dafür bezahlen?“

„In unserer Gesellschaft gibt es viele vereinsamte Menschen und erschreckend viele Familien, die in finanziellen Nöten stecken“, so Pater Lipke, „der Bedarf an Beratung und Betreuung ist also immens hoch. Allein letzten Monat habe ich vier Personen auf die Schuldnerberatung der Caritas hingewiesen, der Bedarf wächst spürbar. Und keiner von uns weiß, ob es uns nicht auch treffen kann: Ob wir in Not geraten oder vereinsamen.“

 

„In anderen Ländern zahlen Gläubige auch keine Kirchensteuer“

„In Frankreich sieht es beispielsweise so aus: Alle Kirchen, die vor 1907 gebaut wurden, gehören dem Staat. Er muss sie instand halten – und er macht es mangelhaft. Dabei bedeuten unsere Kirchen nicht nur einen Kulturauftrag, sondern sie sind auch wichtig für den Zusammenhalt eines Dorfes. Wenn eine Kirche im Herzen eines Dorfes verfällt, kann sich das sehr schlecht auswirken“, so Pater Lipke.

 

„Die Kirchensteuer hat Hitler eingeführt“

„Das stimmt nicht. Die Kirche wurde 1803 enteignet, danach brauchte man ein paar Jahrzehnte um eine Lösung zu finden, wie kirchliche Aufgaben finanziert werden sollten. Zum Teil kam dann der Staat dafür auf, weshalb aber der Vorwurf laut wurde, dass das gegen die Religionsfreiheit verstoße. Die Kirchensteuer wurde im 19. Jahrhundert unter Bismarck eingeführt, allerdings sehr uneinheitlich. Die heute geltenden Regelungen wurden dann tatsächlich im Reichskonkordat von 1933 festgelegt und 1950 endgültig festgeschrieben“, erklärt Pater Lipke.

 

„Die Kirche ist doch ohnehin reich“

„In Deutschland ist das von Bistum zu Bistum sehr unterschiedlich“, so der Pater. Tatsache sei aber, dass es in den letzten Jahren vermehrt zu Engpässen komme. Die Kirchenaustritte wirken sich hier weniger aus, sondern eher, dass die indirekten Steuern – etwa die Mehrwertsteuer – rauf- und die direkten hinunter gingen. Und die Kirchensteuer richtet sich ja nach Lohn- und Einkommenssteuer. Aus diesem Grund wirkt sich natürlich auch die Arbeitslosigkeit auf die Einnahmen durch die Kirchensteuer aus. „Und natürlich darf man nicht vergessen, dass Rentner keine Lohn- und manchmal auch keine Einkommenssteuer zahlen – unsere Gesellschaft, und damit auch die Angehörigen der Kirche, aber immer älter werden.“

In Deutschland geht es der Kirche im Vergleich zu anderen Ländern tatsächlich verhältnismäßig gut – tendenziell vor allem dort, wo es der Bevölkerung finanziell besser geht: im  Süden und Westen besser als im Norden und Osten. Die „reichsten“ Bistümer sind Köln und München: „Das hat aber zum Teil auch den Grund, dass hier über die Jahrzehnte besonders sorgfältig gehaushaltet wurde“, bilanziert Pater Lipke.

Dass es der Kirche in Deutschland finanziell besser geht als in anderen Ländern bringt allerdings auch mit sich, dass sie viel Verantwortung für andere Länder übernimmt: im karitativen Bereich, in der Seelsorge, etc. Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche sind ja bekannt für große Hilfswerke wie „Brot für die Welt“ (evangelisch) und Misereor (katholisch).

 

„Wenn, dann möchte ich selbst entscheiden, wofür mein Geld eingesetzt wird.“

„Das ist verständlich. Aber es würde beispielsweise innerhalb Deutschlands dazu führen, dass es zu Ungerechtigkeiten käme. In armen Gegenden würden Kirchen verfallen, in reicheren würde es sich ballen. Es ist also sinnvoll, zentral einzusammeln und dann zu verteilen. Wofür das Geld eingesetzt wird, legen die einzelnen Bistümer übrigens detailliert auf ihren Websites dar. Und es gibt es in jedem Bistum einen Kirchensteuerrat mit gewählten Finanzfachleuten, die ein sehr genaues Auge auf die Ausgaben haben“, betont Pater Lipke.

 

„Die Priestergehälter in Deutschland sind höher als in anderen Ländern. Das sehe ich nicht ein.“

Pater Lipke: „Das ist richtig, ein Priester verdient in Deutschland wie ein Oberstudienrat oder Studiendirektor. Allerdings darf man nicht übersehen: In Deutschland sind die Erwartungen an die Priester auch höher als woanders. Ein Priester muss quasi Management-Qualitäten besitzen, gleichzeitig soll er immer gut drauf sein. Es wird erwartet, dass er fröhlich beim Schützenfest mitfeiert und ein paar Stunden später einen Trauerbesuch angemessen gestaltet.

Außerdem ist ein Pfarrer heutzutage Vorgesetzter über 30 bis 40 Leute, also muss er auch Führungsqualität besitzen. Wenn man die Anforderungen und die Belastung bedenkt, erscheint das Gehalt wieder eher niedrig.“

 

 

 

Weiterlesen:

 




Übermittlung Ihrer Stimme...
2.9 (8 x bewertet)


Die Kommentare der Liborius-User:


von CCD

am Samstag, 10. April 2010


Was der Verdienst eines Pfarrer betrifft möchte ich nun ein paar Fragen stellen: wer ist heute noch bereit so einen hohen Einsatz eines Priesters für die Gemeinde zu erbringen. Tag und Nacht berit zu sein. Jedem Trost zu spenden und fünf Minuten später lachen und singen sollen. Sich das Kreuz krumm machen und dafür von den Menschen durch den Dreck gezogen werden.

Das sehe ich ganz anders Frau Peters. Wer zieht denn hier durch den Dreck, das erledigt die Kirche ja selbst im Moment ganz gut für sich selbst?! Ich habe es so erlebt: Der Priester fährt mindestens 2x im Jahr nach Israel oder sonstwo auf einen anderen Kontinent in den Urlaub. Welche Arbeit sie genau meinen ist mir nicht klar?! Ein Pfarrer, der Trost spendet??? Nein, nie erlebt! Wenn ein Mann Priester werden will, weiß er vorher, was das bedeutet. Er wohnt eben neben der Kirche, das ist eben so. "Beerdigungen, Hochzeiten, Taufen und Brauchtümer" Das ist Katholisch sein und das ist mir einfach zuwenig. Randgruppenarbeit innerhalb der Kirche, Singlearbeit, Spielenachmittage, Diskussionsgruppen, nicht nur Mittelschichtarbeit, um es konkret zu machen, was ist damit? Die Kirche muss endlich im 21. Jahrhundert ankommen. Ich selbst habe mit den Rollenklisches schon lange gebrochen und ich brauche die ganzen Brauchtümer, die nur Hülle und Schein sind, nicht. Die Kirche ist doch nur noch da für Mütter und Kinder. kritische Geister sind in der Kirche nicht willkommen und werden weggemobbt. Ein Mann Gottes ist einer, der sich nicht über Einkommen defnieren darf, egal wieviele Messen er liest. Erzählen sie bitte nicht, daß Pfarrer ehrenamtlich arbeiten, das machen leider nur die Frauen!!

Übermittlung Ihrer Stimme...
noch nicht bewertet
 

von Birgit Peters

am Freitag, 19. März 2010

Ich kann alle Leute gut verstehen, die aus der katholischen Kirche austreten. Gründe:
die Kirche hält an ultrakonservativen Rollen fest: Frau=Mutter=später auch Ehrenamtliche, während die Herren Pfarrer in den Kirchen deftige Gehälter einstreichen und niemals ehrenamtlich tätig ihren Dienst verrichten würden.
Keine Gruppen für Andersdenkende werden geschaffen: Singles, Paare, Homosexuelle oder auch Niedriglöhner oder Mobbingopfer. Diese gibt es offiziell nicht!
Die Kirche beutet Schwächere aus: 1EuroProjekte an denen die Kirchen deftig mitverdienen, statt für öffentl. finanzierte Beschäftigung zu sorgen.
Die Heuchelei in Bezug auf das Zölibat und Missbrauchsfälle in der Kirche weltweit sind deren Meinung "nur Einzelfälle"
Festhalten an Brauchtümern (Aschekreuz, Eucharistie, Fastenzeit, Weihrauch, Liturgie in Latein,..) statt Seelsorge zu betreiben und auf Menschen zuzugehen.
Predigten, die Dinge thematisieren, die 2000 Jahre und älter sind, statt sich auf das Hier-und Jetzt zu konzentrieren!
Die Kirche macht solange weiter mit alledem, solange die Kirchen sonntags trotzdem gut gefüllt sind oder solange die Eltern wollen, daß ihre Kinder auf jeden Fall auf kath. Schulen wollen. Die Leute sind meistens inkonsequent, weil sie die Sozialisationsaspekte der Kirche "gerne mitnehmen" : Meßdienerschaft, Firmung, Taufe, Hochzeit als schöne Anlässe. Warum ist den Leuten das so wichtig? Weil sie alle auf Rituale abfahren und deshalb im Grunde auch gerne KirchenSteuern bezahlen und das Denken gerne dem Pastor überlassen??!


Wenn man sich mit dem katholischen Katechismis richtig auseinandersetzt stellt man fest das diese sogenannten Brauchtümer ihre guten Gründe haben.
Was der Verdienst eines Pfarrer betrifft möchte ich nun ein paar Fragen stellen: wer ist heute noch bereit so einen hohen Einsatz eines Priesters für die Gemeinde zu erbringen. Tag und Nacht berit zu sein. Jedem Trost zu spenden und fünf Minuten später lachen und singen sollen. Sich das Kreuz krumm machen und dafür von den Menschen durch den Dreck gezogen werden. arbeiten von früh bis spät in die Nacht, sich um die finanzielen Belange wie auch das Personalwesen zu kümmern? Bei dem Arbeitspensum bleibt keine Zeit und Kraft für ein Ehrenamt. Für die Leistung die von einem Pfarrer abvelangt wird ist sein Gehald überhaupt nicht zu hoch. Die Leute die sich darüber ärgern sollen erst mal das geiche leisten. Es ist einfach nur unverschämt solche Äuserungen von sich zu geben. Ich arbeite selber in einem Pfarramt und wies genau was da los ist.

Übermittlung Ihrer Stimme...
1.0 (1 x bewertet)
 

von Rosa

am Freitag, 29. Januar 2010

Ich kann alle Leute gut verstehen, die aus der katholischen Kirche austreten. Gründe:
die Kirche hält an ultrakonservativen Rollen fest: Frau=Mutter=später auch Ehrenamtliche, während die Herren Pfarrer in den Kirchen deftige Gehälter einstreichen und niemals ehrenamtlich tätig ihren Dienst verrichten würden.
Keine Gruppen für Andersdenkende werden geschaffen: Singles, Paare, Homosexuelle oder auch Niedriglöhner oder Mobbingopfer. Diese gibt es offiziell nicht!
Die Kirche beutet Schwächere aus: 1EuroProjekte an denen die Kirchen deftig mitverdienen, statt für öffentl. finanzierte Beschäftigung zu sorgen.
Die Heuchelei in Bezug auf das Zölibat und Missbrauchsfälle in der Kirche weltweit sind deren Meinung "nur Einzelfälle"
Festhalten an Brauchtümern (Aschekreuz, Eucharistie, Fastenzeit, Weihrauch, Liturgie in Latein,..) statt Seelsorge zu betreiben und auf Menschen zuzugehen.
Predigten, die Dinge thematisieren, die 2000 Jahre und älter sind, statt sich auf das Hier-und Jetzt zu konzentrieren!
Die Kirche macht solange weiter mit alledem, solange die Kirchen sonntags trotzdem gut gefüllt sind oder solange die Eltern wollen, daß ihre Kinder auf jeden Fall auf kath. Schulen wollen. Die Leute sind meistens inkonsequent, weil sie die Sozialisationsaspekte der Kirche "gerne mitnehmen" : Meßdienerschaft, Firmung, Taufe, Hochzeit als schöne Anlässe. Warum ist den Leuten das so wichtig? Weil sie alle auf Rituale abfahren und deshalb im Grunde auch gerne KirchenSteuern bezahlen und das Denken gerne dem Pastor überlassen??!

Übermittlung Ihrer Stimme...
3.0 (2 x bewertet)
 

von Günther Mayer

am Samstag, 2. Januar 2010

Über die Hälfte der Steuer Aufwendungen sind für die Seelsorgeim Erzbistum Köln, ist das nicht im Verhältnis zum Gehalt eines Durchschnitts Angestellten in Gleicher Posion? Wo zu erhält die Kirche einen % Satz bei Abfindungen wenn es zu Insolvenz eines Unternehmen kommt? Sind es nicht etwas zu viele Privilegien und eine Exkommunizierung
ist nicht gerechtfertigt nur weil die Kirchensteuer nicht gezahlt wird. Das es auch eine sehr gute Sache ist welche bei Kindergärten, Schulen usw. geleistet wird, leider fehlt es zu sehr an der Tranzperenz und für alle Gläubigen sollte dieses Nachvollziehbar sein. Alles dieses sollte auf den Prüfstand und der Staatsvertrag mit der Kirche ist nicht mehr Zeitgerecht!

Übermittlung Ihrer Stimme...
1.0 (1 x bewertet)
 

von david zehnter

am Sonntag, 6. Dezember 2009

Wenn ein r.k.Priester ordentlich in einer Ehe leben will (wie die Apostel zur Zeit Jesu), dann muss er die Koffer packen; wenn er aber ein Verhältnis zu seiner
illegalen Frau oder einem Freund hat wird geschwiegen und nichts davon gewußt und der Confrater bleibt, bumst und zelebriert. Halleluja!
Die größte Tugend der Amtskirche ist seit 1139 die Heuchelei.
Ich habe gerade deswegen öfter den Austritt erwogen, aber ich bleibe auf Fleiß als Insider, um die
scheinheilige gerontokratische Bande zu provozieren.

Übermittlung Ihrer Stimme...
2.9 (9 x bewertet)
 

von Günter Christoph Haase

am Montag, 23. November 2009

Lb. Herr Engel, habe gerade Ihre Mail gelesen. Der Zölibat hat seine Geschichte und auch seine Zukunft. Sicher wird diese Zukunft auch andere Formen finden(müssen), um dem Auftrag der Kirche gerecht zu werden. Der Zölibat stellt aber nach wie vor einen großen Wert und eine große Herausforderung dar. In einer Zeit, wo die sogenannte Struckturreform auch innerhalb der deutschen Diözesen, für die immer weniger werdenden Priester ein erhebliches Plus an Arbeit bringt, wäre ein verheirateter Priester für ein intaktes Familienleben noch unvorstellbarer.

Übermittlung Ihrer Stimme...
4.3 (6 x bewertet)
 

von horst Engel

am Sonntag, 22. November 2009

Die Beantwortung der fiktiven Fragen übergeht den springenden Punkt, das der Zölibat als unabdingbare Vorraussetzung für das Priesteramt in der Katholischen Kirche gesetzt wird. Es mag ja sein, dass einige Menschen sehr gut damit klar kommen keinen Partner zu haben und ihre Sexualität auf ein Minimum zu reduzieren (aber selbst dieses Minimum macht ja durchaus Probleme da es ja keinen erlaubten Weg gibt dies zu leben.) Diese Art von Hochleistungsaskes widerspricht zudem der gasamten Jesuanischen Haltung.

Übermittlung Ihrer Stimme...
3.6 (5 x bewertet)
 
 

Ihre Meinung zu diesem Thema (Sie müssen nicht angemeldet sein):

Ins Gästebuch eintragen
  (wird nicht angezeigt)
(* Pflichtfeld)

Das Beste aus der katholischen Erlebniswelt