Die Verehrung des Liborius lief zaghaft an. Erst allmählich verbreitete sich die Kunde von der Wirksamkeit des Heiligen Liborius gegen Nierensteine, und mehr Pilger machten sich auf zur Apostel-Basilika in Le Mans. Allerdings sprachen sich die Wunder, die sich an seinem Grab ereigneten, nur langsam herum. Eine Parallele zur Wochenzeitung, die später nach ihm benannt werden sollte: Der Auftakt des Liboriusblattes war mäßig, die Startauflage im Jahr 1899 betrug 3000 Exemplare. 1965 erreichte es den Höhepunkt seiner Auflage mit 219.000 verkauften Exemplaren jede Woche und wurde es zur beliebtesten Wochenzeitung für die katholische Familie in deutscher Sprache.