Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Bewusst wahrnehmen

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Donnerstag, 24. Mai 2012 Dagmar, Ester
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Übungen

Foto: dsc

Wahrnehmen, was mich umgibt

Übung ideal: im Sitzen oder Liegen

Nehen Sie sich Zeit, die Stellen des Körpers wahrzunehmen, mit denen Sie Kontakt zu Ihrer Unterlage haben. Gehen Sie mit der Aufmerksamkeit zu den Ohren und spüren Sie sie.

Schließen Sie die Augen, damit Sie besser hören können. Achten Sie für einige Minuten auf alle Geräusche in der Umgebung. Bedenken Sie: Selbst die Stille ist voller hörbarer Erlebnisse.

Öffnen Sie die Augen und schreiben Sie auf, was Sie gehört haben – jedes kleinste Geräusch.

Wirkung: Wir erfassen unsere Umgebung nicht nur visuell, sondern ganz wesentlich auch über die Geräusche – nehmen wir sie bewusster auf, nehmen wir unsere Umgebung differenzierter war. Wir lernen, mit Geräuschen, die normalerweise Verspannungen in uns hervorrufen, anders umzugehen. Sie werden sie nicht mehr festhalten, sondern duch sich hindurchfließen lassen.

Religiöser Bezug: "Auf die Stimme des Herrn wollen wir hören, damit es uns wohl ergehe, wenn wir auf die Stimme des Herrn hören." (Jeremia 42,9)

 


Quelle: "Atme auf" von Peter Dyckhoff, Don Bosco Verlag




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