Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Loslassen

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Donnerstag, 24. Mai 2012 Dagmar, Ester
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Foto: istock

Loslassen

Übung: im Sitzen, mehrmals am Tag. Auch wenn die Übung nur wenige Augenblicke dauert, hat sie große Wirkung.

Erleben Sie – von den Fußen vorwärts – den gesamten Körper, so dass Sie sich in ihm spüren.
Wenn es still um Sie und in Ihnen geworden ist, nehmen Sie war, wie es in Ihnen atmet, wie die langsame und tiefe Bewegung des Zwerchfells kommt und geht.

Im Wissen, nichts leisten zu müssen, können Sie bei jeder Ausatmung mehr und mehr Ihre Verspannungen loslassen: Beginnen Sie bei den Oberschenkeln. Halten Sie nichts fest. Vertrauen Sie der Erde, die Sie trägt.

Lassen Sie nun alle Anspannungen im Nacken- und Schulterbreich los. Um das Abgeben zu erleichtern, können Sie sich anfangs sagen: "Ich lass mich los."

Wenn Sie die Schultern fallen lassen, lassen Sie sich gleichzeitig in den Schultern los.

Spüren Sie das Loslassen als Sterben berstimmter Ich-Strukturen, die sich im Nacken festgesetzt haben und Ihre innere Entwicklung blockieren.

Wirkung: Sie lernen durch den Abbau von Verspannungen, den gegenwärtigen Augenblick klarer und intensiver wahrzunehmen – und daher Entscheidungen schneller zu treffen. Im Ausamten lernen Sie, das abzugeben, was nicht zu Ihnen gerhört und Sie in der Entwicklung hemmt.

Religiöser Bezug: "Mache dich los von den Banden deines Halses." (Jesaja 52,2b)

 

"Atme auf" von Peter Dyckhoff (Foto: Don Bosco)

Buchtipp:

"Atme auf" von Peter Dyckhoff
(Exerzitien- und Meditationsleier)
ist im Don Bosco Verlag erschienen
und als Buch wie als Hörbuch
erhältlich. 192 Seiten, € 12,70.

 




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