Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Stille

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Donnerstag, 24. Mai 2012 Dagmar, Ester
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Übungen

Foto: sxc

Kraft aus der Stille

Übung: mindestens einmal wöchentlich für einige Stunden

Unterbrechen Sie bewusst die Routine des Alltags: Wählen Sie einen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen (zu Hause, in freier Natur, in einem Kloster). Meiden Sie dabei Begegnungen sowie neue Eindrücke jeglicher Art.

Genießen Sie die Natur, genießen Sie die Stille – ohne sich anzustrengen. Lassen Sie Gefühle, Gedanken, Vorstellungen und Bilder zu, so wie sie von selbst kommen und wieder schwinden. Wenn Sie ihnen Ausdruck verleihen möchten, tun Sie es.

Wirkung: Jesus zog sich auch häufig von seinen vielen Aufgaben an einsame Orte zurück, um zu beten. Auch wir müssen das tun, um nicht leer zu werden, um nicht in einen Stress hineinzugeraten, der uns dem wahren Leben mehr und mehr entfremdet. Schauen Sie auf das Verhalten Jesu, wenn Sie meinen, dieses und jenes nicht lassen zu können.

Religiöser Bezug: "Sie alle wollten ihn (Jesus) hören und von ihren Krankheiten geheilt werden. Doch er zog sich an einen einsamen Ort zurück, um zu beten." (Lukas 5,15b-16)


Quelle: "Atme auf" von Peter Dyckhoff, Don Bosco Verlag




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