Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Kosten Beerdigung

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Donnerstag, 9. Februar 2012 Anna Katharina Emmerick
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Kompass für Trauernde


Kosten einer Beerdigung

Seit Januar 2004 ist das Sterbegeld der gesetzlichen Krankenkassen vollständig gestrichen worden. Im Trauerfall wird also keine Unterstützung mehr gezahlt, die Angehörigen müssen alle Kosten einer Beerdigung selbst tragen. Welche wichtigen Kriterien Sie beachten müssen, damit Sie einen ungefähren Überblick über die Kosten der Beerdigung haben

Bestattungskosten sind individuell. Beim Autokauf müssen Sie vorher wissen, welche Marke und Innenausstattung Sie haben wollen – bei der Bestattung müssen Sie vorher wissen, welches Holz Sie für den Sarg und wie viele Blumen Sie haben wollen. „1800 Euro können bei der Bestattung locker ausreichen, 6000 Euro können zu wenig sein“, sagt Geschäftsführer und Bestatter Ronald de Schutter. „Ist denn schon ein Grab vorhanden? Brauchen die Angehörigen einen Bildhauer? Einen Grabstein? Was für ein Sarg soll es sein? Da gibt es viele Spielräume, und darüber muss man sich auch zusammensetzen und genau besprechen. Das geht nicht am Telefon. Aber je konkreter die Vorstellungen und Wünsche der Angehörigen sind, desto besser können wir die Kosten abschätzen.“
Die Feuerbestattung ist preisgünstiger als die Erdbestattung. Zunächst einmal ist die Grabnutzungsgebühr billiger, wenn die Urne in einem Urnengrab bestattet wird. Wollen die Angehörigen für die Urne ein Erdgrab, wird die Grabnutzungsgebühr natürlich wieder teurer. Zusätzliche Kosten bei der Feuerbestattung sind die Kremation (ca. 400 Euro) und die Bereitstellung einer Urne. Einen Sarg muss der Angehörige aber auch bei der Urnenbestattung kaufen, in dem der Verstorbene eingeäschert wird. Dieser Sarg kann, muss aber nicht billiger sein als ein Sarg, der in der Erde bestattet wird. Wenn die Urne im Urnengrab beigesetzt wird, wird das Grabmal kleiner und deshalb nicht so teuer wie ein Erdbestattungs-Grabmal.

Praktischer Hinweis

Wegen einer Bestattung soll man sich nicht verschulden. Das passiert häufiger als vermutet. Nehmen Sie sich deswegen immer einen Bekannten mit, der die Kosten im Auge behält.

Aber gleichzeitig: Der erste Gedanke sollte dem Verstorbenen, nicht dem Preis gelten. Es geht um einen Menschen, der einmalig war. Was ohne Not bei der Bestattung gespart wird, kann auch emotional nie mehr nachgeholt werden.

Quellen:

  • trauer.de

kt

 

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