Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Trauer Trost

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Donnerstag, 9. Februar 2012 Anna Katharina Emmerick
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Trauer Trost

Foto: Getty Images

 

Trost in der Trauer:
Gebete und Gedanken

Jemand ist gestorben – und für einen Moment scheint das Leben still zu stehen. In solchen Momenten, in denen wir mit einer schrecklichen Nachricht konfrontiert werden, suchen viele nach Trost - für sich selbst und für die Angehörigen. Hier finden Sie Worte, die Kraft geben können, Gebete und Gedanken für Trauernde:

Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht scheint.

Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht fühle.

Ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt.

Gebet aus dem Warschauer Ghetto 

 

Allmächtiger Gott, hilflos stehen wir dem Sterben unserer Lieben gegenüber. Es fällt uns schwer, deine Pläne zu begreifen und zu bejahen. Der Tod ist unabänderlich. Du aber hast uns deinen Sohn gesandt und ihn für uns alle dahingegeben. Darum können uns weder Trübsal noch Bedrängnis, ja nicht einmal der Tod von deiner Liebe trennen. Erhalte in uns diesen Glauben und führe unsere Toten zu neuem Leben.

Gotteslob

 

Ihr, die ihr mich so sehr geliebt,

schaut nicht auf das Leben,

das ich beendet habe,

sondern freut euch mit mir über das Leben,

das ich beginne.

Augustinus

 

Da tat es mir wohl, vor dir zu weinen,
um sie und für sie, um mich und für mich.
Ich ließ den Tränen, die ich zurückgehalten, freien Lauf.
Mochten sie fließen, so viel sie wollten.
Ich bettete mein Herz hinein und fand Ruhe in ihnen.



Augustinus

 

Unsere Toten sind nicht abwesend 
sondern nur unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht 
in unsere Augen voller Trauer.

Augustinus

 

Alles, was auf der Erde geschieht,
hat seine von Gott bestimmte Zeit:
geboren werden und sterben,
einpflanzen und ausreißen,
töten und Leben retten,
niederreißen und aufbauen,
weinen und lachen,
wehklagen und tanzen,
Steine werfen und Steine aufsammeln,
sich umarmen
und sich aus der Umarmung lösen,
finden und verlieren,
aufbewahren und wegwerfen,
zerreißen und zusammennähen,
schweigen und reden.


Pred 3,1-7

 

Meine Zeit steht in Deinen Händen.

Ps 31,16

 

Wir treten aus dem Schatten bald in ein helles Licht.

Wir treten durch den Vorhang vor Gottes Angesicht.

Wir legen ab die Bürde, das müde Erdenkleid;

sind fertig mit den Sorgen und mit dem letzten Leid.

Wir treten aus dem Dunkel nun in ein helles Licht.

Warum wir’s Sterben nennen? Ich weiss es nicht.

Dietrich Bonhoeffer

 

Der Herr segne dich und behüte dich.

Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.

Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.

Num 6,24-26

 

Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiß an jedem neuen Tag.


Dietrich Bonhoeffer 

 

 

kt

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Was uns in der Trauer hilft: Pater Matthias im Gespräch (Foto: Augustiner Wien)
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