Der Herbst ist die Zeit der Weinlese. Was über das Jahr mühsam gehegt und gepflegt wurde, wird jetzt von den Winzern geerntet. Weiterverarbeitet werden die von Hand oder mit dem Vollernter gepflückten Trauben dann zu einem schmackhaften Wein. Aber auch ein Traubensaft vom Winzer ist ein echter Genuss.
Klöster
Wie beim Bier, so sind es auch beim Wein die Klöster, die schon früh eine dominierende Rolle eingenommen haben. Der Wein findet sich auch in der Ordensregel des Heiligen Benedikt wieder: „Wir glauben mit der Rücksicht auf die Schwachen, dass eine Hemina (0,25l) Wein für jeden Tag reichen sollte.“ (40, 3).
Regionale Güter
Ordensschwestern und Mönche sollten ihren Lebensunterhalt aus dem bestreiten, was dort, wo sich ihre Ansiedlungen befinden, wächst. sie in der Gegend, in der sie wohnen, vorfinden. Was heute modern klingt und man unter dem Begriff Nachhaltigkeit leben würde, ist also schon recht alt. Viele Klöster in den verschiedenen deutschen Weingegenden lebten daher auch vom Weinbau. Eines dieser Klöster ist die Benediktinerabtei St. Hildegard in Bingen. Die Weinbautradition der Abtei reicht in die Zeit ihrer Gründeräbtissin, der Heiligen Hildegard von Bingen (+ 1179) zurück.
Bistumsweine
Auch Bistümer wie Limburg und Trier pflegen noch einen eigenen Weinbau in bischöflichen Weingütern. Liborius.de bietet mit seinen besonderen Augenblicken eine eigene Sicht auf den Wein und seine kulturhistorische Bedeutung. Zitate rund um das Thema Wein stehen im Mittelpunkt unserer Bildergalerie.