Wenn er die Bühne bei einer Präsentation seines Konzerns betrat, hatte das etwas von einer Schlichtheit die nicht zu den glänzenden Produkten passen wollte, die er vermarktete. Steve Jobs war kein Lautsprecher, eher ein Auf-den-Punkt-Bringer. Den Höhepunkt seiner Präsentationen hob er sich mit der schlichten Einleitung „One more thing“ meist bis zum Schluss auf. Steve Jobs hatte klare Botschaften an seine Apple-Gemeinde. Ihn bewegte nicht der schöne Schein, er wollte Qualität und Erfolg. Insoweit hatte auch Jobs sicher schöpferische Qualitäten.
Aber dieser Steve Jobs war eben nur ein iMensch. Das heißt: Er war sterblich. Vergänglich wie die Materie, die er geschaffen hat, vergänglich wie die Entwicklungen des iMarktes, die in Lichtgeschwindigkeit an uns vorbeizurasen scheinen.
Gott freut sich an Menschen, die auf dieser Erde etwas bewegen, Großes leisten, die ihnen gegebenen Talente zu nutzen wissen. Steve Jobs hat die Kommunikation der Menschen untereinander revolutioniert. Er hat die Menschen in der Welt näher zueinander geführt, zumindest, was deren technische Möglichkeiten anbelangt.
Wie sie als Menschen miteinander und mit den Schattenseiten des Fortschritts umgehen, ist eine Frage, die Gott eher bewegt als den iGod. Ein großer Erfinder, ein großer Netzwerker, ein großer Unternehmer ist tot. Er war sterblich. Er lebt in seinem Werk weiter, solange es elektronische Kommunikation geben wird. Gott hingegen ist ewig und durch alle Zeiten präsent! (hei)