Glockenklang ist etwas Erhabenes. Die Glocke ruft zum Gebte, zur Heiligen Messe. Die Glocke erklingt aber auch beim Tod eines Menschen oder bei der Wahl eines neuen Papstes. Wenn der Papst am 24. Und 25.9 das Erzbistum Freiburg besucht, werden gleich drei neue Glocken zur Eucharistie auf den Flughafengelände laden.
Drei neue Glocken
Anfang August wurden sie in Karlsruhe gegossen. Eigentlich sind sie für die Pfarrkirche St. Peter in Ilvesheim bestimmt. Dort sollen sie aber erst am 16. Oktober geweiht werden. Vorher haben sie jetzt die große Aufgabe, für den Papst zu erklingen. Der Ilvesheimer Pfarrer Lukas Glocker freut sich darüber: „So dürfen unsere Glocken nicht nur den Papst, sondern auch hunderttausend Gäste willkommen heißen, wenn sie den Gottesdienst in Freiburg einläuten.“
Petersglocke
Die größte der drei neuen Glocken ist die Petersglocke. Sie hat ein Gewicht von 1400 Kilogramm. Verziert ist die Glocke in Erinnerung an das Freiburger Ereignis mit der Aufschrift: „Besuch von Papst Benedikt XVI. in Freiburg“. Neben dieser Inschrift zeigt die Glocke des päpstliche Wappen. Für die Glocke wurde der Name „Petersglocke“ gewählt, da die Ilvesheimer Kirche dem Heiligen Petrus geweiht ist. Das passt natürlich auch hervorragend zu Benedikt XVI., da Petrus der erste Papst der Kirche und somit einer der Vorgänger des Deutschen war.
Blindenschrift
Die beiden anderen neuen Glocken wiegen zusammen lediglich gut 900 Kilo. Sie sind dem Heiligen Konrad und der Heiligen Ottila gewidmet. Die Konradsglocke verweist mit der Inschrift „Lasst uns den Aufbruch wagen und auf Gott vertrauen“ auf den Katholikentag in Mannheim 2012. Mannheim gehört zum Erzbistum Freiburg. Die Ottilienglocke weist eine weitere Besonderheit auf. Da die Heilige Ottilia Patronin der Blinden ist, ist die Inschrift der Ottilienglocke teilweise in Blindenschrift verfasst.