Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Im Heute glauben

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Kirche und Glaubensvermittlung

Im Heute glauben

Das Nahebringen des Glaubens an die Menschen stellt Kirche immer wieder vor neue Herausforderungen. Bischofskonferenz und ZdK stellten sich jetzt in einem Symposium erneut dieser Frage.

Auch Seelsorge muss in veränderten Zeiten neue Wege ebschreiten, um nah bei den Menschen zu sein (Fotos:dpa).
Auch Seelsorge muss in veränderten Zeiten neue Wege ebschreiten, um nah bei den Menschen zu sein (Fotos:dpa).

Der Dialogprozess der katholischen Kirche ist im Gange. Bei einem zweitägigen Symposium in Bensberg erörterten jetzt Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) die Dienste und Charismen in der Kirche. Darüber hinaus ging es um die Situation in den Gemeinden und Fragen der gemeinsamen Sendung von Laien und Priestern.  

Wie war Kirche früher?

„Im Heute glauben: Dienste und Charismen – Perspektiven und Entwicklungen im priesterlichen Gottesvolk“, das war das Motto der Veranstaltung. Um sich dem Thema zu nähern warfen Bischöfe und Laienvertreter zunächst einen Blick auf die frühen Zeiten des Christentums. Sie reflektieren, wie es  in den christlichen Gemeinden am Übergang von der apostolischen zur nachapostolischen Zeit zu einer Vielfalt von Diensten und Funktionen gekommen ist. Dies sei eine Antwort auf kirchliche und gesellschaftliche Notwendigkeiten gewesen, machte der Münchener Theologieprofessor Bertram Stubenrauch in einem Grundsatzreferat deutlich. (Universität München) die Entwicklung der kirchlichen Dienste und Ämter der frühen Kirche als Antwort auf kirchliche und gesellschaftliche Notwendigkeiten dar.

Dienste neu entfalten

Wie kann auf der Grundlage des gemeinsamen Priestertums aller Getauften die ursprüngliche Bandbreite der Dienste unter den heute gegebenen gesellschaftlichen Notwendigkeiten im kirchlichen Leben neu entfaltet werden kann? Das war die Frage, die sich die Teilnehmer des Symposiums im Anschluss stellten.

Pastorale Herausforderungen

"Mit dem Symposium wurde Neuland in der Zusammenarbeit von Zentralkomitee und Bischofskonferenz betreten", betonte ZdK-Präsident Alois Glück. Gemeinsam habe man die pastoralen Herausforderungen in den Blick genommen, die sich im Blick auf das Zusammenwirken von Laien und Priestern heute stellen. Er forderte dazu auf, den Dialogprozess fortzusetzen und sich "auf die Ungewissheiten und Spannungen bewusst einzulassen".

Im Licht der Konzils

„Der Gesprächsprozess und die Frage nach den Ämtern muss – das steht außer Frage – im Licht des Zweiten Vatikanischen Konzils reflektiert werden. Eine Relecture der Konzilstexte ist in der Bischofskonferenz abgesprochen. Außerdem soll die Relecture den Gesprächsprozess mit bestimmen“, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch.

Was sind Ihre Anfragen an die Kirche von heute? Wo sehen Sie notwendige Veränderung in der Pastoral. Diskutieren Sie mit uns auf liborius.de.




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