Was sind Ihre tollen Ideen für sinnvolle Weihnachtsgeschenke? Das fragen wir Sie heute als Redaktion von liborius.de. Die Weihnachtsmärkte haben begonnen mit viel Lichterglanz, Glühwein und lauter Musik. In einem Monat ist Heiligabend. Tatsächlich ein Anlass mal darüber nachzudenken, was wir in diesem Jahr denn verschenken wollen. War Weihnachten eigentlich schon immer ein Fest mit überwiegend kommerziellem Anstrich?
Warum feiern wir Weihnachten?
Warum feiern wir eigentlich Weihnachten und was feiern wir da? Das kleine YouTube-Video zeigt uns jedenfalls, dass es durchaus nicht mehr zum Allgemeinwissen gehört, woher dieses Fest kommt und wessen Geburt wir da feiern. Dabei ist Weihnachten zusammen mit Ostern und Pfingsten eines der Hauptfeste des Kirchenjahres. Der erste liturgische Höhepunkt der Weihnachtszeit ist die Christmette. Wir feiern an Weihnachten die Geburt Jesu.
Warum am 25. Dezember?
Woher wissen wir eigentlich, dass Jesus am 25. Dezember geboren wurde? Als kirchlichen Feiertag kennt man den 25. Dezember erst seit dem Jahre 336. Wie es zu dem Datum kommt ist umstritten. Jedenfalls gibt es keine biblische oder historische Quelle, die die Geburt Jesu für dieses Datum belegt. Im frühen Christentum interessierte man sich auch weniger für die Geburtstage als für die Todestage beispielsweise der Märtyrer. Beeinflusst kann das Datum durch den römischen Sonnenkult sein. Der 25. März ist der Tag der Tag- und Nachtgleiche. Der lichte Tag und die Nacht sind an diesem Tag gleich lang. Diesem Tag wurde seit jeher eine große mystische Bedeutung zugewiesen. Deshalb nahm man diesen Tag als den ersten Schöpfungstag und später auch als den Tag des Todes Christi am Kreuz an. Vermutet man diesen Tag wie der Auto Julius Africanus auch als den Empfängnistag Marias, so ergibt sich daraus bei einer neunmonatigen Schwangerschaft der 25. Dezember als Geburtstermin.
Warum beschenken wir uns?
Warum nun beschenken wir uns an diesem Tag. Sicherlich als Ausdruck der Freude das Gott selbst uns reich beschenkt hat, indem er seinen Sohn zu uns sandte. Allerdings stammt die Geschenktradition eigentlich vom Nikolaustag. Am 6. Dezember war es üblich, dass die Kinder in der Familie kleine Geschenke vom Nikolaus erhielten. Der Heilige Mann besuchte die Kinder und machte ihnen eine Freude. Martin Luther war es, der mit diesem Nikolaus seine Probleme hatte. Da die evangelische Kirche keine Heiligen kennt und vor allem auch ihre Namenstage nicht feiert, war eine Bescherung auf Nikolaus nicht möglich. Den guten Brauch der Familiengeschenke wollte jedoch auch Luther nicht aufgeben. So verlegte er den Termin der Bescherung auf den Heiligabend. In römisch-katholischen Familien fand die Kinderbescherung weiterhin vielfach am Nikolaustag statt.
Was sind nun Ihre Top-Geschenkideen? Posten Sie sie bitte unten in der Kommentarleiste. Die originellsten Ideen werden wir dann noch einmal für Sie zusammenfassen.