Am 16.Februar erscheint der Dokumentarfilm "DIE THOMANER" in den deutschen Kinos. Ein Jahr lang begleiteten Kamerateams um die Regissuere Paul Smaczny und Günter Atteln den Alltag des 90-köpfigen Leipziger Jungenchors.
Die Fragen
Der Idee zum Film ging ein großes Interesse der Regisseure an dem mittlerweile 800 Jahre alten Konzept des Leipziger Thomanenchors voraus.
Man stellte sich die Frage, wie diese lange Internats-Tradition über Jahrhunderte hinweg am Leben gehalten werden konnte.
Einen Einblick in den Alltag des Chors bekommen Sie in unserer Bildergalerie.
Wie sieht so ein Alltag zwischen Diziplin, Tradition,Liebe zur Musik, Heimweh, Schule und Religion aus? Ein Leben in einem Alter, indem Freundschaft, Konflikte untereinander und das erste Verliebtsein genau so dazu gehören, wie das Auseinandersetzen und Finden der eigenen Identität? Wie schaffen es die 9-18-jährigen Jungen diesen Anforderungen zwischen Reisen und Konzertauftritten in entfernten Ländern wie Brasilien oder Uruguay gerecht zu werden?
Die Antworten
Der Film DIE THOMANER gibt die Antworten und schafft einen beeindruckenden, authentischen Blick hinter die Kulissen dieses im Jahr 1212 gegründeten Ausnahmechors. Dieser Film zeigt, wie es die Verantwortlichen, zu denen vor 300 Jahren auch Bach zählte, geschafft haben ihr Erziehungskonzept mit dem Mittelpunkt der Musica sacra in die heutige Gesellschaft und das moderne Leben anzupassen.
Das Fazit
„Uns geht es bei dem Film DIE THOMANER darum, die gesamte Vielfältigkeit
musikalischer Eindrücke, die sich in einem Thomanerleben ergeben, darzustellen“, erklärt der Regisseur Paul Smaczny.
Und Musik ist es, die am Ende für jeden stolzen Thomaner ein wichtiges Ausdrucksmittel ist und bleiben wird.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Thomaner-Chors: www.leipzig-online.de/thomanerchor/index.html