Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: So wird das Jahr des Glaubens

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Glaube und KIrche

So wird das Jahr des Glaubens

Am 11. Oktober beginnt das Jahr des Glaubens zum 50. Jahrestag des Zweiten Vatikanischen Konzils. Jetzt hat die Vatikanische Glaubenskongregation nähere Informationen veröffentlicht.

Die Euchristie steht im Zentrum des Jahres des Glaubens in den Pfarrgemeinden (Foto: dpa).
Die Euchristie steht im Zentrum des Jahres des Glaubens in den Pfarrgemeinden (Foto: dpa).

Das Jahr des Glaubens soll nach dem Willen des Papstes „zu einer neuen Bekehrung zum Herrn Jesus und zur Wiederentdeckung des Glaubens beitragen.“ Die Glieder der Kirche sollen dabei glaubwürdige und frohe Zeugen des auferstandenen Herrn in der Welt von heute sein. Im Jahr des Glaubens sollen sie die Fähigkeit erlangen, den „vielen Suchenden die Tür des Glaubens zu zeigen.“

Wichtige Jubiläen

Anlass des Glaubensjahres ist ein wichtiges Jubiläum für die Kirche. Am 11. Oktober 1962 eröffnete Papst Johannes XXIII. das von ihm einberufene Konzil, das er allerdings nicht mehr selbst zu Ende bringen konnte. Das Konzil sollte die Kirche reformieren und ins Heute führen. An einem 11. Oktober (1992) wurde auch der neue Katholische Katechismus veröffentlicht. Diese beiden Jubiläen bilden also den Rahmen für den Staat des Glaubensjahres. Sein Ende findet das Jahr am Christkönigsfest, dem 24. November 2013. 

Gestaltungsvorschläge

Das neue Dokument beschreibt Vorschläge zur Gestaltung des Jahres auf vier verschiedenen Ebenen. Es geht um die Universalkirche, um die Bischofskonferenzen, um die Diözesen und um die Pfarreien, Gemeinschaften, Vereinigungen und Bewegungen. Einige zentrale Veranstaltungen werden von Papst Benedikt selbst geleitet, wie der Eröffnungsgottesdienst. Die Glaubenskongregation hofft, dass auch weitere ökumenische Initiativen das Jahr bereichern werden. In einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst, soll der Glaube aller Getauften an Christus bekräftigt werden.

Bistumsebene

Die Kongregation ermutigt auch die Bischofskonferenzen, die Qualität der kirchlichen Katechese zu fördern. Gewünscht ist der vielseitige Einsatz von Kommunikationsmitteln und Kunst. In Fernseh- und Radiosendungen sowie Filmen und Publikationen soll der Glaube wieder näher zu den Menschen gebracht hat werden. Studientage oder Symposien über den „kreativen Dialog zwischen Glaube und Vernunft“ sollen auf der Bistumsebene ebenso stattfinden, wie Bußgottesdienste. In den Pfarrgemeinden bleibt die Feier des Glaubens in der Liturgie und der Eucharistie, am wichtigsten.

Koordination

Ein eigenes Sekretariat am Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung koordiniert die Initiativen zum Jahr des Glaubens.





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