Dichtes Schneegestöber, verzweifelte Parkplatzsuche, Gedrängel in völlig überfüllten Kaufhäusern – für viele Menschen bedeutet die Vorweihnachtszeit in erster Linie Hektik, Stress und Konsum. Doch der Sinn des Advents liegt nicht in der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk. Wirklich wichtig ist: Eine Zeit, in der wir uns auf die Geburt Jesu Christi vorbereiten
Sie ist eine der populärsten Heiligen. In vielen Kalendern ist der 4. Dezember als Namensfest der heiligen Barbara besonders ausgewiesen
Der komplizierteste Feiertags-Name, auch bekannt unter "Unbefleckte Empfängnis", hat einen ebenso komplizierten Hintergrund. Am 8. Dezember wird der Gottesmutter Maria in ganz besonderer Weise gedacht: Sie wurde von allen Erbsünden freigesprochen. Was das wirklich heißt und warum Theologen und Kirchen über diesen Tag immer noch diskutieren
Es ist der 6. Dezember, morgens in aller Früh. Draußen ist es noch finster, der Raureif glitzert silbern im kalten Mondlicht. Doch die aufgeregten Kinder hält schon lange nichts mehr in ihren Betten. Sie stürmen ungeduldig vor die Haustür und finden in ihren fein säuberlich aufgereihten Winterstiefeln Mandarinen, Lebkuchen, Walnüsse und andere kleine Geschenke. Die Mädchen und Jungen freuen sich: Der heilige Nikolaus war da!

Manchmal bekommen wir Geschenke, von denen wir nicht einmal zu träumen wagten. So war das auch vor mehr als 2000 Jahren. Damals kam in einem Stall in Betlehem ein Kind zur Welt. Es war das größte Geschenk der Menschheit – dieses Kind war Gottes Sohn. Daran erinnern wir uns am Heiligen Abend und am 25. Dezember. Wir erinnern uns an die Geburt Jesu Christi
Wir wissen kaum etwas über sie. Und trotzdem sind sie ungeheuer populär: Die Heiligen Drei Könige gehören zu den rätselhaftesten Persönlichkeiten in der Bibel. Weder die Anzahl noch ihre genaue Herkunft oder Abstammung kennen wir. Wir wissen nur: Die Heiligen Drei Könige waren die ersten, die alles stehen und liegen ließen, um Christus zu finden
Die Taufe ist das erste große kirchliche Ereignis, das wir erleben. Alles muss perfekt sein. Jesu Taufe war überhaupt nicht feierlich. Der Sohn Gottes wurde einfach in einem Fluss getauft. Doch genau dieses Ereignis hat für uns eine hohe Bedeutung. Jesus machte damit nicht nur den ersten Schritt in die Öffentlichkeit, sondern legte auch den Grundstein für unsere Taufe. Seitdem bedeutet "getauft werden", dem Vorbild Jesu nachfolgen. Daran erinnern wir uns beim Fest "Taufe des Herrn".
Das Fest "Mariä Lichtmess" das am 02. Februar gefeiert wird, erzählt vom Traum eines alten Mannes, der Reinigung einer Jungfrau und der Begegnung eines Sohnes mit dem Vater: Am "Tag der Darstellung des Herrn" wird Jesus in den Tempel gebracht und Gott vorgestellt.
Am 22. Februar feiert die katholische Kirche das Fest der Kathedra Petri. Sie erinnert sich an die Übertragung des besonderen Hirtenamtes an die Kirche, dem Papstamt.

In vierzig Tagen kann man Bier brauen oder einen Intensivsprachkurs besuchen. Oder man lernt leichter Leben. Leben, ohne sich von Nebensächlichkeiten den Tag diktieren zu lassen. Leben mit dem Blick für das Entscheidende. In der Fastenzeit nehmen wir uns genau dafür Zeit: Wir verzichten, um offen für Ostern zu werden