Das Ende der Karnevalszeit sei für viele Menschen ein guter Zeitpunkt, über ihren Lebensstil nachzudenken und die guten Vorsätze für 2010 aufzufrischen, sagte DAK-Expertin Silke Willms. «Wer es in den nächsten sieben Wochen bis Ostern schafft, kein Bier zu trinken, nicht zu rauchen oder sich besser zu ernähren, der tut sich und seiner Gesundheit einen großen Gefallen. Der kurze Verzicht kann so zu einem anhaltenden Gewinn werden.»
Frauen sind nach der Umfrage eher zum Verzicht bereit als Männer. 64 Prozent der Befragten gaben an, beim Fasten am ehesten auf Alkohol zu verzichten. 59 Prozent lassen Süßigkeiten, 39 Prozent Zigaretten links liegen. Jeder Vierte ist bereit, Computer oder Internet in der Freizeit nicht zu nutzen. 15 Prozent können sich vorstellen, das Auto stehen zu lassen und auf andere Verkehrsmittel umzusteigen.
35 Prozent der Befragten gaben an, «schon öfter» für mehrere Wochen auf ein Genussmittel oder Konsumgut verzichtet zu haben. In Bayern waren es 41 Prozent, in Ostdeutschland 30 Prozent. Weitere 17 Prozent haben bundesweit bislang einmal gefastet. 12 Prozent der Teilnehmer haben noch nie gefastet, könnten sich dies aber durchaus vorstellen. Überhaupt nicht in Frage kommt der bewusste Verzicht für 34 Prozent der Befragten. In Baden-Württemberg ist die Ablehnung mit 24 Prozent besonders gering.