Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Mariä Aufnahme in den Himmel

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Donnerstag, 24. Mai 2012 Dagmar, Ester
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Mariä Aufnahme in den Himmel

Bräuche

Geweihte Kräuter

Maria ist unsere Schutzherrin und Fürsprecherin. Ihr vertrauen wir noch in größter Not und hoffen auf ihre Hilfe. An Mariä Himmelfahrt werden in ihrem Namen Kräuter geweiht, um den Segen Mariens in das eigene Haus zu holen

(Foto: DPA)

Kräuter

An Mariä Aufnahme in den Himmel duftet es an manchen Orten stark nach Kräutern. Der Grund: Am 15. August werden zu Ehren Marias Kräuter geweiht. Man sagt ihnen eine besondere Heilkraft nach. Andere Erklärungen für diesen Brauch sind eher unwahrscheinlich. So soll eine der bekanntesten Marienlegenden bei der Kräuterweihe Pate gestanden haben. Demnach wurde Marias Grab geöffnet, der Leichnam war aber verschwunden – aufgefahren in den Himmel. Statt des Leichnams fanden die Menschen nur Rosen, freilich keine Kräuter oder Ähnliches. Trotzdem galten zumindest früher diese Kräuter als wahre Allzweckwaffen. Man versuchte sie sogar unter den Altar zu legen, damit sie möglichst viel Segen abbekamen. Wieder zu Hause, brachten die Menschen die Kräuter häufig im „Herrgottswinkel“ an einer Wand an. Oder man nutzte Kräuter für alle nur erdenklichen Zwecke: Tee, Krankenwickel oder auch beim Begräbnis.

Mariennüsse

Nüsse gibt es an Weihnachten, Nikolaus und auch an Mariä Aufnahme in den Himmel. Man schenkt die sogenannten „Mariennüsse“ den Kindern, meistens sind es die Früchte vom Walnussbaum oder Haselnussstrauch.

Simon Biallowons

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