Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: Firmung

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Samstag, 4. Februar 2012 Veronika
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Firmung

„Ich bin Christ!“


Die Firmung bestätigt jungen Christen die Aufnahme in die Gemeinschaft der Gläubigen aus der Taufe und ist in der katholischen Kirche ein wichtiger Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden. Im Sakrament der Firmung empfangen die Mädchen und Jungen den Heiligen Geist. Der Heilige Geist hilft ihnen dabei, ihren Glauben unbeirrt und selbstbewusst in die Welt zu tragen.

Die Firmung schenkt Katholiken die Kraft, um selbstbewußt für die christliche Botschaft einzustehen
Die Firmung schenkt Katholiken die Kraft, um selbstbewußt für die christliche Botschaft einzustehen (Foto: Marcus Lechner)

Die Firmbewerber entscheiden sich selbst für die Zeremonie. So gesehen hat die Firmung der Taufe einiges voraus. Im Sakrament der Firmung beruft man sich auf die Apostelgeschichte. Taufe und Firmung bilden den vollständigen Aufnahmeritus in die Gemeinschaft der Kirche. Beide Male wird der Heilige Geist gespendet.

Doch bei der Firmung wird noch eine besondere Gabe zuteil. So hört man immer wieder, die Firmung sei Ausdruck der Mündigkeit. Dieses Sakrament führt jedoch eine Mündigkeit, die schon in der Taufe verliehen wird, zu besonderer Reife: Die Kraft wird geschenkt, um für die christliche Botschaft selbstbewusst einzustehen. Deshalb verpflichtet die Firmung auch: Der Christ muss seinen Beitrag leisten – das ist manchmal eine schwere Bürde. Ein Grund, weshalb die Firmung nur nach dem Einverständnis der Jugendlichen gespendet wird.

Bei der Feier zeichnet ein Bischof, Weihbischof oder Abt mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn des Firmlings, legt die Hand auf und spricht: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Der Bischof repräsentiert die offizielle Kirche sowie die Gemeinschaft, zu der sich der Firmling neu und selbstbewusst bekennt: „Ich bin Christ.“




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Die Kommentare der Liborius-User:


von Karl-Heinz Berger

am Mittwoch, 15. Juni 2011

Kommt ein alter Pfarrer zu seinem Kollegen und beklagt sich über die vielen Fledermäuse in seiner Kirche. Das ist doch kein Problem, sagt der Kollege, Du musst sie nur firmen, dann sind sie alle weg.

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von Schulpfarrer Josef Ernst

am Donnerstag, 28. April 2011

Es ist unverantwortlich, eine Auferstehungsmesse und Beerdigung zu übernehmen, ohne den Angehörigen begegnet zu sein.
Es ist eine unmögliche Praxis (im Bistum Limburg begegnete jeder Firmspender den Firmingen) zu firmen, ohne den jungen Menschen als Bischof oder Firmspender begegnet zu sein.

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von rhw

am Montag, 11. Oktober 2010

Frage: Wie ist das Mindestalter bei der Firmung?

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von rhw

am Montag, 11. Oktober 2010

Frage: Wie ist das Mindestalter bei der Firmung?

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