Die katholische Erlebniswelt, Papst und Kirche: FAQ´s rund um die Firmung

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Samstag, 11. Februar 2012 Anselm
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Firmung

Firm-FAQ's

Bei der Firmung soll der Gläubige offen zu Christi Botschaft stehen. Bevor es allerdings soweit ist, gibt es einige Dinge zu beachten. Hier finden Sie einen schnellen Überblick über Basiswissen rund um die Firmung

?: Wo kann man sich zur Firmung anmelden?
!: Die Anmeldung erfolgt in der Regel bei der Pfarrgemeinde, in der man wohnt. Dort ist das Pfarramt die erste Anlaufstelle.

?: Wie alt muss ein Firmling mindestens sein?
!: Die Kirche hat auf der Würzburger Synode in 70er-Jahre zwar das Alter von 12 Jahren empfohlen, allerdings keine verbindlichen Vorschriften gemacht. Deshalb gibt es in der Praxis erhebliche Unterschiede. Die Kirche stellt nämlich vor allem eine Bedingung: Der Firmling muss Sinn und Bedeutung der Firmung verstehen können, schließlich soll er sich bewusst für die Kirche und den Glauben entscheiden. In welchem Alter der Firmling dazu fähig ist, darüber herrscht keine Einigkeit.

?: Welche Voraussetzungen muss ein Firmpate erfüllen?
!: Er muss katholisch, gefirmt und mindestens 16 Jahre alt sein. Die Kirche verlangt darüber hinaus ein Leben nach christlich einwandfreien Maßstäben. Das ist umso wichtiger, da der Firmpate die Rolle hat, den Firmling weiter in die Kirche einzuführen und ihm dabei zu helfen, offen zu seinem Glauben zu stehen.

?: Ist ein Firmpate Pflicht?
!: Nach dem „Codex des Kanonischen Rechtes“ nicht. Allerdings wird die Begleitung durch einen Paten sehr empfohlen.

?: Die Firmung soll eine Stärkung für den Menschen sein. Kann man sie auch mehrmals empfangen?
!: Nein. Wie die Taufe kann sie nur einmal gespendet werden. Die Kirche spricht von einem unauslöschlichen geistigen Prägemal, dass der Firmling durch dieses Sakrament bekommt.

?: Können Tauf- und Firmpate identisch sein?
!: Ja. Die Kirche empfiehlt diese Kombination sogar, da die Firmung ja die Erneuerung des Taufversprechens ist. Der Taufpate hat den Firmling bis zu dieser Erneuerung begleitet und so liegt es nahe, dass es der Pate auch auf dem weiteren Weg des Firmlings tut.

?: Wie bereitet sich der Firmling am besten auf die Firmung vor?

!: Dafür gibt es kein Patentrezept. Manche erleben ihre Firmvorbereitung in den Schulklassen, die meisten allerdings eher in einer Firmgruppe. Eines allerdings wird immer häufiger geraten: Vorbereitungsgruppen für die Eltern. Denn ohne ihre Hilfe ist es für den Firmling ungleich schwerer, den weiteren Weg im Glauben zurückzulegen.

?: Kann nur der Bischof das Firmsakrament spenden?
!: Nein. Der Bischof ist zwar der „ordentliche“ Spender, allerdings kann er diese Aufgabe auch einem anderen Priester übertragen. Besteht für den Firmling Todesgefahr, kann sogar jeder Priester die Firmung vollziehen.

?: Was ist speziell am Firmgottesdienst?
!: Die Firmgottesdienste können sehr unterschiedlich gestaltet werden. Doch bei allen steht die Erneurung des Taufversprechens und die Weihe mit dem Chrisamöl im Zentrum. Zu Beginn der eigentlichen Firmung erklären Firmlinge und Firmpaten, die Firmung anzunehmen. Sie antworten auf die Fragen des Zelebranten mit "Ich bin bereit". Danach folgen die Erneuerung des Taubeversprechens und das Glaubensbekenntnis, ehe der Zelebrant das Öl benutzt, um damit ein Kreuzzeichen auf die Stirn des Firmlings zu zeichnen. Dabei nennt er den Namen des Firmlings und sagt: "Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist." Der Firmling antwortet: Amen.

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