13. Dezember 2018 Luzia, Odilia

Spruch des Tages

3. Advent

„Es gibt Dinge, die erst schrecklich werden,
wenn man sie ausspricht.“

Heinrich Böll

Berühmt ist Ulm für den höchsten Kirchturm der Welt: Die Spitze des Ulmer Münsters liegt 161 Meter über dem Erdboden. Aber außer der gotischen Großkirche können Sie in der alten Reichsstadt an der Donau noch viele andere Schätze erkunden. Begleiten Sie uns zu 14 Sehenswürdigkeiten und traditionellen Höhepunkten des Stadtlebens.


Das Ulmer Münster ist die größte evangelische Kirche Deutschlands. Das Gotteshaus wurde erst 1890 fertiggestellt, 513 Jahre nach Baubeginn.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Stadtarchiv Ulm

 

 

Der Spatz ist neben dem Münster eines der Wahrzeichen von Ulm. Die Legende erzählt, dass die Ulmer beim Bau des Gotteshauses nicht wussten, wie sie ein Fuder mit langem Holz durchs Stadttor bekommen sollten. Ein Spatz beim Nestbau brachte sie auf die Idee, die Balken längs aufzuladen, nicht quer. Seither ist der Spatz das beliebte Ulmer Maskottchen. Sie entdecken ihn überall in der Stadt: Es gibt ihn sogar als Kleingebäck.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Stadtarchiv Ulm

 

 

Von Neu-Ulm auf der anderen Donauseite aus genießen Sie den Blick auf die Ulmer Altstadt mit ihrem Münster.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Reinhold Mayer

 

 

Im Fischer- und Gerberviertel führt die Häuslesbruck über die Blau. Früher durch wenig angesehene Handwerksberufe geprägt, lädt das Viertel heute mit kleinen Geschäften und Wirtschaften, Fachwerkhäusern, malerischen Plätzen und Gassen zum Bummeln ein. Die Brücke war einst Teil der Stadtbefestigung.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Franz Neuhäusler

 

 

Möchten Sie im laut Guinness Buch der Rekorde schiefsten Hotel der Welt übernachten? Dann ist das Schiefe Haus im Fischerviertel genau richtig für Sie.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Düpper

 

 

 

1370 begannen die Ulmer mit dem Bau des Rathaus-Gebäudes. Seine reiche Fassadenmalerei und seine astronomische Uhr machen es zu einem Schmuckstück.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Dirk Homburg

 

 

Der Weinhof mit Schwörhaus liegt auf dem Gebiet der alten Königspfalz aus dem 9. Jahrhundert. Jeden vorletzten Sonntag im Juli tritt der Ulmer Bürgermeister auf den Balkon des Schwörhauses und legt den Eid auf die Stadtverfassung ab. Die Zeremonie geht auf das Jahr 1397 zurück, als ein Streit zwischen Patriziern und Zünften um die Vormacht beigelegt wurde.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Stadtarchiv Ulm

 

 

Am Samstag vor dem Schwörmontag verwandeln Windlichter und bunte Lichtfontänen die Donau in einen Märchenfluss.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Stadtarchiv Ulm

 

 

Ihren Bindertanz führt die Ulmer Küferinnung im Rahmen des Schwörmontags auf. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts pflegen die Fassmacher diese Tradition.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Stadtarchiv Ulm

 

 

Alle vier Jahre organisiert der Schifferverein das Ulmer Fischerstechen. Zu Anfang und Ende der Schwörwoche treten historische-legendäre Figuren der Stadtgeschichte auf schwankenden Donaubooten gegeneinander an. Die Gegner versuchen, sich gegenseitig mit ihren Tunierlanzen ins Wasser zu stoßen.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Stadtarchiv Ulm

 

 

 

Rokoko in Höchstform präsentiert sich Ihnen im Bibliothekssaal des Klosters Wiblingen. Bis zu 15.000 Bände – mehr als manche zeitgenössische Universität besaß – standen den Gelehrten hier zur Verfügung. Diese grandiose Sammlung des Wissens und der Weisheit wurde im Zuge der Säkularisation zerstreut. 

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Stadtarchiv Ulm

 

 

 

Originale Eiszeit-Kunst: Der Löwenmensch wurde aus einem Mammutstoßzahn geschnitzt. Heute ist die älteste Tier-Mensch-Figur der Welt das Glanzstück des Ulmer Museums.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Ulmer Museum

 

 

 

 

Auf dem Markt der Donauländer können Sie Musik, kulinarische Spezialitäten und Kunsthandwerk der Anrainer kennenlernen.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Stadtarchiv Ulm

 

 

 

Zwischen 1842 und 1859 wurde die Bundesfestung Ulm erbaut. Sie sollte die Westgrenzen des Deutschen Bundes schützen. Mit der Wilhelmsburg blieb der majestätische Hauptteil der Anlage erhalten.

Foto: Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH / Stadtarchiv Ulm

 


 

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