13. Dezember 2018 Luzia, Odilia

Spruch des Tages

3. Advent

„Es gibt Dinge, die erst schrecklich werden,
wenn man sie ausspricht.“

Heinrich Böll

El Greco, 1603–1605, Illescas, Hospital de la Caridad. - Foto: zeno.org

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Fresken in Südtirol: Bilderbücher an der Wand

Südtirol ist nicht nur für Wander- und Naturfreunde ein beliebtes Reiseziel. Die Region birgt eine Fülle an Kunstschätzen – darunter faszinierende Freskenzyklen in Kirchen und Klöstern. Ein herausragendes Beispiel dafür bietet der Brixner Domkreuzgang mit Wandmalereien aus dem Ende des 14. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts. Die Fresken in der Johanneskapelle der Dominikanerkirche zu Bozen sind über Südtirol hinaus bekannt. Außerdem bergen zwei kleine, von außen eher unscheinbar aussehende Kirchen im Weinort Tramin gut erhaltene Zyklen religiöser Themen – St. Jakob in Kastelaz und die Friedhofskirche St. Valentin.

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Dänemarks älteste Städte

Ribe und Aarhus zählen zu den ältesten Städten Dänemarks, ja sogar zu den ältesten Städten Nordeuropas. Sie haben ihre Ursprünge in Wikingersiedlungen und entwickelten sich bereits im frühen Mittelalter zu bedeutenden Handelszentren, wichtigen Umschlagplätzen für den Handel zwischen Nord- und Ostsee sowie zwischen Nord- und Südeuropa. Unter dem ostfränkischen König Otto I. wurden 948 die Städte Ribe, Aarhus und Haithabu (Schleswig) zu Bistümern erhoben und dem Erzbistum Hamburg-Bremen angeschlossen. Bis heute lassen sich die Spuren einer jahrhundertealten Geschichte in Ribe und Aarhus nachverfolgen, wobei sich letztere zur zweitgrößten Stadt Dänemarks entwickelte, wohingegen Ribe mit dem Aufstieg Kopenhagens langsam in die handelspolitische Bedeutungslosigkeit absank. Das tut dem Reiz des Städtchens nahe der dänischen Nordseeküste aber keinen Abbruch.

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Suche Frieden: Katholikentag 2018 in Münster

Etwa 70.000 Menschen suchen den Frieden auf dem Katholikentag 2018 in Münster. Gemeinsam haben Jugendgruppen, Vereine, Verbände, Gemeinden – das ganze Spektrum der katholischen Kirche – an die 1.000 Veranstaltungen auf die Beine gestellt, die durchweg gut besucht waren. Bei zumeist strahlendem Sonnenschein herrschte eine entspannte Stimmung in der Stadt.

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Kreuzgänge – Orte von Stille und Kraft

Er bildet oft den Mittelpunkt eines Klosters, der quadratisch angelegte Kreuzgang, ein von Wandelgängen umgebener Innenhof. Der Kreuzgang verbindet alle wichtigen Raumeinheiten eines Klosters wie Kirche, Speisesaal und die Zimmer der Mönche. Der Hof wurde einst als Garten oder auch als Friedhof genutzt. Oft befindet sich in seiner Mitte ein Brunnen. Auch als Rückzugsort zum Gebet diente der Kreuzgang. Der kraftspendenden Stille, die von Kreuzgängen ausgeht, können sich auch weltliche Besucher oft nicht entziehen. Selbst in Klöstern, die nicht mehr zu ihrem eigentlichen Zweck genutzt werden, hat sich die Faszination des Kreuzgangs erhalten.

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Sakrale Schätze in Ciutadella

Menorca ist die zweitgrößte Baleareninsel. Ihr katalanischer Name bedeutet "Die Kleinere", im Unterschied zur größeren Schwester Mallorca. Auf knapp 700 Quadratkilometern lassen sich eine Vielzahl von Landschaftsformen entdecken, felsigen Küsten, bewaldeten Hügeln und romantischen Buchten. Viele Völker haben hier ihre Spuren hinterlassen, darunter Griechen, Römer, Vandalen, Mauren und die Briten. Ein lebendiges Beispiel für diesen Kulturmix bietet die ehemalige Hauptstadt Ciutadella im Westen der Insel. Sie ist mit gut  28.000 Einwohnern die größte Stadt der Insel. Beherrscht wird sie von der  wuchtigen Kathedrale Santa Maria. Besucher der Kirche erhalten mit der Eintrittskarte außerdem Zugang zu einem weiteren sakralen Schatz von Ciutadella, dem Kloster San Agustín.   

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Gent – Eine Reise in die Vergangenheit

Gent zählt dank seiner historischen Altstadt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Europa. Schon im Mittelalter gehörte die Stadt zu den großen europäischen Metropolen. Zeitweise war sie die zweitgrößte Stadt nördlich der Alpen, übertroffen nur noch von Paris; bis Mitte des 16. Jahrhunderts war sie mit etwa 60.000 Einwohnern die größte Stadt der Niederlande. In Gent lag das Zentrum der flandrischen Tuchproduktion. Damit wurde die Stadt zu einem wichtigen Umschlagplatz für den europäischen Tuchhandel. An die 30 verschiedene Handwerke waren allein an der Herstellung von Stoffen beteiligt, darunter Kämmerer, Spinner, Weber, Walker, Färber. Vom Reichtum des mittelalterlichen Gent zeugen bis heute die vier- bis fünfstöckige Häuser entlang der Straßen und Grachten. Dazu ist Gent ein Schatzkästchen sakraler Kunst. Das Stadtzentrum wird von vier großen Kirchen beherrscht, darunter die St. Bavo-Kathedrale mit dem berühmten Genter Altar des Jan van Eyck. 

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Auf einer Anhöhe thront Assisi über dem Tiberina-Tal. Den Hang herab führt ein sandfarbener Spazierweg zum Kloster San Damiano, vorbei an Feldern und Olivenbäumen. Am Kloster sitzt eine Bronze gur im Gras – eine Statue des heiligen Franziskus. Wer ihrem Blick über die grün-blau schillernde Landschaft folgt, gewinnt einen Eindruck davon, was der junge Kaufmannssohn im 12. Jahrhundert erlebte, wenn er von seiner Geburtsstadt herabsah. - Fotos: Anke Schwarze

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Wie Sie die Stadt Ulm entdecken können

Berühmt ist Ulm für den höchsten Kirchturm der Welt: Die Spitze des Ulmer Münsters liegt 161 Meter über dem Erdboden. Aber außer der gotischen Großkirche können Sie in der alten Reichsstadt an der Donau noch viele andere Schätze erkunden. Begleiten Sie uns zu 14 Sehenswürdigkeiten und traditionellen Höhepunkten des Stadtlebens.

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