Jutta [Hebr.: »die Judäerin, Jüdin«]

OSB, Sel., aus dem Geschlecht der Grafen von Sponheim, wurde um 1090 geboren. Um 1106 gründete sie bei dem Benediktiner-Kloster Disibodenberg eine Frauenklause, die sich bald zu einem ansehnlichen Kloster entwickelte, das sie alsMeisterin leitete. Neben anderen Schülerinnen wurde ihr auch ihre Nichte Hildegard zur Erziehung anvertraut, die später ihre Nachfolgerin werden sollte. Jutta starb am 22. Dezember 1036. Schon bald nach ihrem Tod wurde ihr Grab durch Wunder gerühmt. Dargestellt im Benediktinerinnenhabit, zwischen zwei Engeln, über ihr eine brennende Lampe, umgeben von Feuerzungen.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg