30. März 2020 Leonardo Murialdo, Patto

Anastasia [Griech.: »Auferstehung«]

Hl., hat wahrscheinlich in der Verfolgung des Diokletian um 304 in Sirmium/Pannonien das Martyrium erlitten. Da damals Sirmium die Hauptstadt von ganz Illyrien war, verbreitete sich der Kult schnell. Eine neue Kultwelle begann, nachdem um 470 die Reliquien Anastasias in eine ihr zu Ehren geweihte Kirche nach Konstantinopel übertragen worden waren. In Rom wurde ihr Gedächtnis in S. Constanza begangen, die von einer Stiefschwester Konstantins d. Gr. errichtet und nach dieser benannt worden war. Dargestellt als jungfräuliche Märtyrin mit Schleier und Krone, Scheiterhaufen und Schere. – Patronin gegen Kopfleiden, Brustkrankheiten.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg