13. Juli 2020 Heinrich II. , Kunigunde

Fabiola

Hl., stammte aus der alten römischen Familie der Fabier und war Christin. Sie heiratete einen lasterhaften Mann, von dem sie gesetzlich geschieden wurde. Gegen kirchliches Gesetz ging sie eine neue Ehe ein. Nach dem Tod ihres zweiten Gatten leistete sie öffentliche Kirchenbuße und wurde wieder zu den Sakramenten zugelassen. Aus ihrem großen Vermögen unterstützte sie nun Arme und Kranke, Priester, Mönche und gottgeweihte Jungfrauen. Im Herbst 394 reiste Fabiola ins Heilige Land, wo sie Hieronymus und Paula kennen lernte. Nach Rom zurückgekehrt, 388 26. Dezember widmete sie sich erneut Werken der Nächstenliebe und war wesentlich an der Gründung eines Pilgerhospizes in Partus beteiligt. Fabiola starb Ende 399. Hieronymus verfasste eine Lobrede auf sie. Dargestellt im Büßerkleid, im Gebet versunken.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg