27. Mai 2020 Bruno , Augustin

Severin [altröm. Familienname]

Hl., kam während der Völkerwanderung nach dem Tod des Hunnenkönigs Attila nach Norikum. Er bemühte sich um einen friedlichen Ausgleich der Spannungen zwischen den eingesessenen Romanen und den Germanen, die im Römischen Reich neue Wohnsitze suchten. Durch groß angelegte Hilfsmaßnahmen wurde er zum Retter der notleidenden Bevölkerung. Er selbst lebte armund anspruchslos. Als Stützpunkte für seine Tätigkeit gründete er klösterliche Niederlassungen, so in Passau-Innvorstadt, Lorch/Enns und Mautern. Hier starb er am 8. Januar 482. – Im Bistum Linz wird Severin als zweiter Diözesanpatron verehrt. Dargestellt häufig als Pilger mit Stab, Kruzifix und Buch, auch den Heiden predigend. – Patron des Bistums Linz; der Gefangenen, Winzer, Leinweber; für Fruchtbarkeit der Weinstöcke.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg