14. Dezember 2017 Johannes vom Kreuz

Gertrud [Ahdt.: »Speer« u. »Stärke«] OPraem

Sel., geb. am 29. September 1227 als jüngste Tochter der hl. Elisabeth von Thüringen, wurde schon im Alter von 2 Jahren dem Prämonstratenserinnen-Kloster Altenberg bei Wetzlar zur Erziehung anvertraut. Hier nahm sie auch den Schleier und wurde 1248 im Alter von 21 Jahren Meisterin. Aus ihrem Erbteil errichtete sie die Stiftskirche sowie Häuser für Arme und Kranke. 1270 führte sie in ihrem Stift die Feier des Fronleichnamsfestes ein. Ihren strengen Bußgeist und ihre Liebe zum eucharistischen Christus belohnte Gott durch außergewöhnliche Gnadenerweise. Nach ihrem Tod am 13. August 1297 wurde sie in der Stiftskirche beigesetzt. – Ihre kultische Verehrung wurde bereits 1311 gestattet. Bis heute wird das Andenken an Gertrud von den evangelischen Diakonissen in Altenberg hoch in Ehren gehalten. Dargestellt im Prämonstratenserinnenhabit mit Löwe.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg