08. Dezember 2019 Konstantin

Meinhard CanA

Hl., Augustiner-Chorherr in Segeberg/Holstein, wirkte in schon vorgerücktem Alter als Glaubensbote in Livland und erbaute 1184 in Üxküll am rechten Dünaufer eine Kirche. Erzbischof Hartwig II. von Bremen weihte Meinhard 1186 zum Bischof der Liven. Nach anfänglichen Erfolgen trat bald ein Rückschlag in der Missionsarbeit ein. Das Eintreffen weiterer Hilfskräfte für die Glaubensverkündigung erlebte Meinhard nicht mehr. Er starb am 14. August oder 11. Oktober 1196. – Im 14. Jh. wurden seine Gebeine in den Dom von Riga übertragen. Die Kultbestätigung erfolgte am 8. September 1993.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg