21. September 2017 Matthäus, Debora, Jonas

Notburg

Hl., lebte nach der Legende als Magd auf Schloss Rottenburg/Tirol. Dort wegen ihrer Mildtätigkeit entlassen, trat sie in den Dienst eines Bauern im benachbarten Dorf Eben. Später lebte sie wieder als Köchin auf Schloss Rottenburg. Sie wurde nach ihrem Tod (14. Jh.) in der Kapelle in Eben beigesetzt. – Notburg gilt als ein Vorbild an Treue und Pflichterfüllung sowie opferbereiter Nächstenliebe und Frömmigkeit. 1718 erfolgte die Erhebung ihrer Gebeine, 1862 die Bestätigung des Kultes. Sie ist wohl die meist verehrte Volksheilige Tirols. Dargestellt in einfacher Kleidung als Dienstmagd mit Sichel, Schlüsselbund, Getreidegarbe, Milchkübel, in der Schürze Brote oder einen Krug. – Patronin der Bauern, Dienstmägde; für glückliche Geburt; bei Viehkrankheiten; der Arbeitsruhe und des Feierabends.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg