22. Oktober 2019 Kordula, Salome

Gereon [Griech.: »Greis«]

Hl., nach der Legende ein Offizier der Thebäischen Legion, wurde wegen seines christlichen Glaubens bei Köln auf einem Feld, später Mechtern [= ad martyres] genannt, enthauptet. Der Leib des Märtyrers soll in einen Brunnen vor der Stadtmauer geworfen worden sein, über dem die Kaiserin Helene eine Kirche errichtete. Der Legende liegt wohl ein echtes Martyrium des 3. Jhs. zugrunde. Die Kirche St.-Gereon stammt in ihren ältesten Teilen aus dem Ende des 4. Jhs. Dargestellt in Ritterrüstung mit Kreuzfahne. – Patron der Soldaten; gegen Kopfweh.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg