19. November 2017 Elisabeth, Mechthild

Paul vom Kreuz CP

Hl., geb. am 3. Januar 1694 in Ovada/Piemont, erlebte mit 19 Jahren einen inneren Wandel und entschloss sich 1716 zu einem Leben der Vollkommenheit. 1725 erteilte ihm Papst Benedikt XIII. die Erlaubnis, Gefährten zu sammeln. 1727 erhielt er die Priesterweihe, 1731 von Klemens XII. das Recht zur Missionspredigt. 1737 entstand in Orbetello die erste Niederlassung einer neuen Gründung des »Ordens vom Leiden Christi« (Passionisten). Die von Paul verfasste Regel wurde wegen ihrer großen Strenge in Rom abgelehnt, eine mildere Fassung von Benedikt XIV. 1741 genehmigt. Seit 1773 lebte Paul als Ordensgeneral in Rom im Kloster St. Johannes und Paulus. Paul war von unerbittlicher Strenge gegen sich selbst, erlebte mystische Begnadungen und wirkte erfolgreich als Prediger. Seine Leidensmystik ist von den spätmittelalterlichen Mystikern geprägt. Paul starb am 18. Oktober 1775 in Rom und wurde in St. Johannes und Paulus bestattet. Dargestellt im schwarzen Passionistenhabit mit Kreuz, Lilie, Buch, Leidenswerkzeug, Totenkopf.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg