13. November 2019 Stanislaus Kostka

Severin

Hl., Bischof von Köln, nach Gregor von Tours ein Zeitgenosse Martins von Tours, lebte um 400. Er leitete die christliche Gemeinde von Köln zu der Zeit, als die Stadt unter die Herrschaft der Franken kam. Severin wurde in einer Coemeterialbasilika vor der Stadt begraben, die später nach ihm St.-Severin genannt wurde. Der kostbare Schrein, der die Gebeine barg, wurde in der Franzosenzeit eingeschmolzen. Die Reliquien Severins ruhen heute in einem einfachen Schrein aus dem 19. Jh. hinter dem Hochaltar. Dargestellt in Pontifikalgewandung mit Kirchenmodell. – Patron für Regen; gegen Unglück, Trockenheit.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg