08. April 2020 Walter, Beate

Gertrud [Ahdt.: »mutig« u. »treu«] d. Gr. von Helfta OCist

Hl., geb. am 6. Januar 1256, erhielt unter der Äbtissin Gertrud von Hackeborn im Kloster Helfta eine gute humanistische Ausbildung. Seit 1218 lebte sie in inniger Christusverbundenheit. Ihre mystischen Erlebnisse begann sie seit 1289 aufzuschreiben und zu verkünden. Gertruds Schriften enthalten zahlreiche Hinweise auf ihre eucharistische Mystik und eine tiefe Herz-Jesu-Verehrung. Sie starb wahrscheinlich am 13. November 1302. – Die Nachwelt gab der hoch begnadeten Mystikerin den Beinamen »die Große«. Dargestellt im Äbtissinnengewand mit flammendem Herzen, Kruzifix, Buch und Schreibfeder. – Patronin von Peru.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg