09. April 2020 Waltrud, Konrad I.

Korbinian

Hl., wurde wahrscheinlich um 680 bei Melun geboren. Anlässlich einer Romreise kam er nach Bayern, damals war er bereits Bischof. In Kains bei Mais-Meran gründete er ein kleines Kloster mit eigener Regel. Doch wirkte er auf Bitten des Herzogs Grimoald als Bischof in Freising. Als Korbinian die unrechtmäßige Ehe Grimoalds mit Pilitrud verurteilte, musste er nach Kains fliehen. Doch Grimoalds Nachfolger Hugibert holte Korbinian ehrenvoll zurück. Korbinian starb am 8. September um 720/730. – Sein Leib, zuerst in der Zenoburg bei Meran bestattet, wurde 765 von Bischof Arbeo nach Freising übertragen. Im Bistum Bozen-Brixen wird das Gedächtnis Korbinians am 9. September begangen. Dargestellt in Mönchshabit, Abtskleidung, Priestergewand oder bischöflichem Ornat mit Buch, Kirchenmodell, mit Bär, der ein Lastenbüdel trägt. – Patron des Erzbistums München und Freising.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg