08. April 2020 Walter, Beate

Peter Friedhofen

Peter Friedhofen FMMA

Sel., geb. am 25. Februar 1819 in Weitersburg bei Vallendar, seit 1834 Schornsteinfeger in Ahrweiler und Vallendar, war von kernhafter Frömmigkeit, apostolischem Geist und selbstloser Nächstenliebe erfüllt. 1850 legte er den Grund zur Kongregation der »Barmherzigen Brüder von Maria- Hilf« für die Krankenpflege, für die er 1852 die bischöfliche Bestätigung und 1857 die kirchliche Gutheißung ihrer Satzung erlangte. Friedhofen starb am 21. Dezember 1860 in Koblenz. – 1928 wurden seine Gebeine in die Maria-Hilf-Kapelle nach Trier übertragen. Seligsprechung am 23. Juni 1985. GT: 23. Juni.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Hoger

Hoger [Ahdt.: »Dornbusch« u. »umhegter Platz«] OSB

Hl., Mönch von Corvey, wurde Hilfsbischof des Erzbischofs Adalgar von Hamburg-Bremen und 909 dessen Nachfolger. Holger starb am 20. Dezember 916. Er wurde in der Michaelskirche in Bremen beigesetzt. – Seine Gebeine wurden 1036 in den Dom überführt.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Heinrich

Heinrich [Ahdt.: »der in seinem Besitztum Mächtige«] EgherOCart

geb. 1328 in Kalkar/Niederrhein, Stiftsherr an St.-Georg in Köln und in Kaiserwerth, trat 1365 als »Kartäuser« in die Kartause in Köln ein. Er wurde Prior in Monnikhuizen bei Arnheim, wo sich durch seinen Einfluss Gerhard Groote bekehrte. Später leitete Heinrich Egher die Kartausen von Roermond, Köln und Straßburg und war Visitator mehrerer Ordensprovinzen. In seinen Schriften bekennt er sich zu den Frömmigkeitsanschauungen der »Devotio moderna« und förderte die Herz-Jesu-Verehrung und das Rosenkranzgebet. Er starb in Köln am 20. Dezember 1408.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Konrad

Konrad [Ahdt.: »kühner Ratgeber«] von Lichtenau OPraem

war Domherr in Konstanz. Dann trat er in das Prämonstratenser-Stift Ursberg ein. Nachdem Burchard von Biberach, der Verfasser der Ursberger Chronik, 1231 als Propst von Ursberg zurückgetreten war, wurde Konrad sein Nachfolger. Er verschönerte das Stift durch neue Bauten und vermehrte die Bibliothek durch weitere Handschriften. Der Kirche schenkte er eine Reliquie des heiligen Kreuzes. Von allen betrauert, starb Konrad am 19. Dezember 1240.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Wunibald

Wunibald [Ahdt.: »Freude« u. »mächtig«] OSB

Hl., geb. 701 in Südengland, war der Bruder Willibalds und Walburgs. Bonifatius gewann auf seiner zweiten Romreise 737/738 Wunibald für die deutsche Mission. Hier wirkte Wunibald in Thüringen, in der Oberpfalz und in Mainz. 752 gründete er in der Diözese Eichstätt, wo sein BruderWillibald Bischof war, im Hahnenkammgebiet das Kloster Heidenheim. Von hier aus erneuerte und festigte er das verwilderte religiöse Leben der umwohnenden Bevölkerung. Wunibald starb am 18. Dezember 761 in Heidenheim. Seinen noch unversehrten Leib erhob am 2. September 777 sein Bruder Willibald. – Ein Hochgrab Wunibalds von 1483 steht heute noch in der jetzt evangelischen, ehemaligen Klosterkirche. Die Reliquien Wunibalds wurden in der Reformation an verschiedene Orte übertragen. Dargestellt im Benediktinerhabit mit Abtsstab, Buch und Maurerkelle. – Patron der Brautleute, Bauarbeiter.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Philipp

Philipp [Griech.: »Freund« u. »Pferd«] OPraem

»Prämonstratenser« in Ratzeburg, wurde nach dem Tod Isfrids 1204 dortiger Bischof. Unermüdlich erfüllte er in der Diözese Ratzeburg die bischöflichen Pflichten und pflegte das Andenken an seinen heiligen Vorgänger. Er starb am 18. Dezember 1215.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Lazarus

Lazarus [Hebr.: »Gott hat geholfen«]

Hl., lebte mit seinen Schwestern Maria undMarta in Betanien. Er war mit Jesus befreundet, der das Haus der Geschwister öfter besuchte. Als Lazarus gestorben war, erweckte ihn Jesus vier Tage nach seinem Tod zum Leben. Das Lazarusgrab in Betanien, das seit dem 4. Jh. bezeugt ist, entspricht einer jüdischen Grabanlage und könnte das Grab gewesen sein, in dem Lazarus gelegen hat. – Die Legende des 11./12. Jh. lässt Lazarus mit seinen Schwestern in die Provence fahren, wo er als Bischof von Marseille gestorben ist. Dargestellt, wie er auf den Ruf des Herrn aus dem Grab heraussteigt; auch in bischöflichem Gewand. – Patron der Aussätzigen, Leprosenhäuser, Totengräber.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Jolanda

Jolanda OP

Hl., Tochter des Grafen Heinrich von Vianden, erhielt nach vielen Schwierigkeiten und Drangsalen von ihren Eltern 1248 die Erlaubnis, in das Dominikanerinnen-Kloster Marienthal bei Mersch/Luxemburg einzutreten. 1258 wurde Jolanda Priorin und begründete eine Blütezeit des Klosters. Sie erweiterte die Klostergebäude, richtete eine Bibliothek ein und erwarb kostbare Reliquien. Sie starb am 17. Dezember 1283. – Ihr Grab in der Klosterkirche wurde 1825 aufgefunden.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Adelheid

Adelheid [Germ.: »Frau von edlem Wesen«]

Hl., geb. 931 als Tochter König Rudolfs von Burgund. Nach dem Tod ihres ersten Gatten, König Lothars von Italien, 950, wollte Berengar II. von Friaul sie zur Heirat zwingen. Doch 951 vermählte sie sich mit König Otto I. Von großem Einfluss auf Otto I. war sie zeitweise Reichsregentin unter Otto II. und Otto III. Ihre Beziehungen zu ihrer Schwiegertochter, der Kaiserin Theophanu, waren allerdings dauernd gespannt. Bei der Reichsregierung war ihr Erzbischof Willigis von Mainz ein treuer Berater. Adelheid stand in guter Verbindung zur Abtei Cluny, deren Reformwerk sie förderte. Nach 973 gründete sie das Reformkloster Selz, wo sie seit 995 lebte, am 16. Dezember 999 starb und bestattet wurde. – Ihre Reliquien gingen während der Reformation verloren. Dargestellt in fürstlichem Gewand mit Krone, Kirchenmodell und Schiff.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

David

David [Hebr.: »Liebling«]

1010–970 v. Chr. in Betlehem geboren als jüngster Sohn Isaias, von Samuel anstelle Sauls zum König gesalbt. Nach dem Tod Sauls zog er nachHebronund verlegte den Königssitz in die Stadt Jerusalem, die er von den Jebusitern eroberte. Die Bundeslade übertrug er nach Jerusalem. Ein Teil der Psalmen ist sein Werk. Er starb im hohen Alter 965 v.Chr. nach 40-jähriger Regierung über das Volk Israel (vgl. 1 Sam – 2 Sam 24). Mit König David wird aller Vorfahren Jesu Christi gedacht.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Christiane

Christiane [Nina]

[Griech./Lat.: »die Christin«], Hl., eine Jungfrau, lebte zur Zeit Kaiser Konstantins als Gefangene bei den Georgiern. Sie bekehrte durch ihr Gebet, ihr vorbildliches Leben und ihre Lehrtätigkeit um 322 die königliche Familie und das georgische Volk zum christlichen Glauben.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Carlo Steeb

Carlo Steeb

Sel., geb. 1773 in Tübingen, Sohn evangelischer Eltern, konvertierte 1792 in Verona zum katholischen Glauben und wurde 1796 Priester. Neben seiner Tätigkeit als Professor am Priesterseminar in Verona bewährte er sich als unermüdlicher Seelsorger der Armen, Kranken und Gefangenen. Zahlreichen Menschen war er ein kluger Seelenführer. Zur Unterstützung seiner karitativen Werke gründete er die »Kleinen Schwestern der Barmherzigkeit«. Steeb starb im Ruf der Heiligkeit am 15. Dezember 1856 in Verona.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Johannes vom Kreuz

Johannes vom Kreuz OCarm

Hl., geb. am 24. Juni 1542 in Fontivera/Spanien, stammte aus einem verarmten Adelsgeschlecht. Nach kurzer Tätigkeit als Krankenwärter im Hospital von Medena trat er 1563 in den Karmeliterorden ein und studierte 1564–1568 in Salamanca. Mit Teresa von Ávila bemühte er sich um die Reform des Ordens. 1572–1577 war er Spiritual des Menschwerdungs-Kloster in Ávila, wo Teresa Priorin war. Als der Sturm gegen die Reform im Orden losbrach, wurde Johannes von seinen Gegnern im Kloster von Toledo in strenger Haft gehalten. Nach der Trennung des Ordens in einen reformierten Zweig bekleidete Johannes mehrere Ordensämter. Seit 1588 war er Prior des Klosters in Segovia. Um seinen Reformgedanken zu vertreten, reiste er nach Ubdea, obwohl er bereits schwer erkrankt war. Hier starb er nach unwürdiger, aber mit Geduld ertragener Behandlung am 14. Dezember 1591. In schweren Leiden reifte Johannes zum Heiligen heran, der sich in zahlreichen Schriften als ein hoch begnadeter Mystiker erwies. – 1926 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben. Dargestellt im Karmeliterhabit mit Kreuz, Buch und Schreibfeder, mit Kreuz tragendem Christus.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Luzia

Luzia [Lat.: »die Leuchtende«]

Hl., war eine Märtyrin in Syrakus, deren Geschichtlichkeit durch die in Syrakus wieder entdeckte Luzia-Katakombe mit Grablege bezeugt ist. Die über ihrem Grab errichtete Kirche reicht in ihrem Ursprung noch in die byzantinische Zeit Siziliens zurück. – Die erst im 5./6. Jh. verfasste legendarische Leidensgeschichte erzählt, dass Luzia das Gelübde der Jungfräulichkeit abgelegt hat. Ihr enttäuschter Bräutigam habe sie darauf in der Verfolgung Kaiser Diokletians als Christin angeklagt. Luzia sei dann nach grausamen Martern durch einen Schwertstich in den Hals getötet worden. Ihr Festtag ist vielerorts mit reichem Brauchtum ausgestattet. Dargestellt in Jungfrauentracht mit Palme und Schwert, mit Halswunde, Augen auf einem Teller, Lampe. – Patronin der Armen, Blinden, reuigen Dirnen, Glaser, Weber, Schneider, Näherinnen, Sattler, Polterer, Notare, Schreiber, Pedelle, Türhüter, Kutscher, Bauern, kranker Kinder; gegen Augenleiden, Halsschmerzen, Ruhr, Blutfluss, Infektionskrankheiten.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Odilia

Odilia [Ottilia] OSB

Hl., geb. um 680, Tochter Herzog Attichs im Elsass, stiftete mit ihrem Vater das Kloster Hohenburg, dessen erste Äbtissin sie wurde. Später gründete sie auch noch das Kloster Niedermünster. Odilia starb in Hohenburg um 720, wo sie auch beigesetzt wurde. Ihr Leben wurde von einem Legendenkranz umwoben. – Ihr Grab in Odilienberg, wie man späterHohenburg nannte, wurde eine viel besuchte Wallfahrtsstätte. Odilia ist Landespatronin des Elsass. Dargestellt im Gewand einer Äbtissin, mit Buch, auf dem zwei Augen liegen, mit Krone, Hahn, Kelch. – Patronin des Elsass; gegen Augen-, Ohren- und Kopfleiden.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Johanna Franziska

Johanna Franziska OVM

Hl., geb. am 28. Januar 1572 als Tochter des burgundischen Parlamentspräsidenten Frémyot, heiratete 1592 den Baron Christophe de Chantal, mit dem sie vier Kindern das Leben schenkte. Nach dem Tod ihres Gatten durch ein Jagdunglück 1601 widmete sie sich ganz der Erziehung ihrer Kinder sowie Werken der Nächstenliebe. 1604 fand sie in Franz von Sales einen Seelenführer, der sie auf denWeg der Demut und der Ergebung in Gottes Willen führte. Mit ihm gründete sie 1610 in Annecy den »Orden von der Heimsuchung Mariens« (Salesianerinnen). Mit Franz von Sales verband sie eine tiefe geistliche Freundschaft. In großen innerlichen Leiden wurde sie durch außerordentliche mystische Gnaden gestärkt. Sie starb am 13. Dezember 1641 in Moulins und wurde in Annecy bestattet. Dargestellt in Salesianerinnentracht mit Herz. – Patronin für glückliche Entbindung.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Damasus

Damasus

Hl., geb. um 305 wahrscheinlich in Rom, wurde 366 zum Papst gewählt. Er bekämpfte die Irrlehren seiner Zeit, stärkte die Stellung der Kirche von Rom gegenüber den Ostkirchen. Hieronymus beauftragte er mit einer Revision des lateinischen Bibeltextes. Von Damasus sind Briefe und Sendschreiben erhalten. Er verfasste auch Inschriften in Gedichtform, die er an den Grabstätten der Märtyrer und an kirchlichen Bauwerken anbringen ließ. Damasus starb am 11. Dezember 384. Seine Gebeine wurden später nach S. Lorenzo in Damaso übertragen. Dargestellt in päpstlichen Gewändern mit Doppelkreuz, mit Buch oder Kirchenmodell. – Patron gegen Fieber.

 

 

 

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3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Arthur Bell

Arthur [Kelt.: »Bär« od. »erhaben, edel«]

Bell OFM, Sel., geb. am 13. Januar 1590 in Worcestershire, wurde nach seinem Studium in Saint-Omer und Valladolid 1618 Priester und »Franziskaner« in Segovia. 1632 sollte er die schottische Franziskanerprovinz neu errichten; seit 1634 wirkte er als Guardian in London. Hier wurde er als »Spion« am 6. November 1643 verhaftet und in Tyburn bei London um seines Glaubens willen am 11. Dezember 1643 gehängt und gevierteilt.

 

 

 

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3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Angelina

Angelina [Lat.: »die (kleine) Engelgleiche«]

Hl., Tochter eines albanischen Edelmannes, heiratete 1460 den vertriebenen serbischen Fürsten Stephan den Blinden. Nach dessen Tod geriet sie mit ihren Söhnen in große Not. 1479 gab ihr Kaiser Friedrich III. das Schloss Weittersfeld bei Gurk als Lehen. 1486 zog sie in das ihr von dem ungarischen König Matthias geschenkte Schloss Kupinik/Kelpén bei Mitrovica. Nach 1496 gründete sie mit ihrem Sohn das Kloster Kruschedol in der Fruska Gora. In dem benachbarten Frauenkloster beschloss Angelina um 1510 als Äbtissin ihr Leben. Dargestellt in Nonnentracht mit Krug.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg

Hanna

Hanna [Hebr.: »Erbarmung, Gnade«],

um 1100 v.Chr. Prophetin und Mutter des Propheten Samuel. Nach 1 Sam 1, 1 – 2, 11 hat sie ihr Kind von Gott erbeten und gelobt, es dem Dienst Gottes zur Verfügung zu stellen. Der Lobgesang Hannas (1 Sam 2, 1–10) war Vorbild für den Lobgesang, den das Lukasevangelium Maria zuschreibt (Lk 1, 46–55).

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg