19. Juli 2018 Bernulf, Poppo

Barbara [Griech.: »die Fremde«]

Hl., wurde als jungfräuliche Märtyrin in Nikomedien verehrt. Ihr Martyrium wird in die Zeit der Christenverfolgung des Kaisers Maximinus Daja (305–313) verlegt. Die romanhafte Legende berichtet, der heidnische Vater habe sie in einen Turm gesperrt. Dort sei sie auf wunderbare Weise durch die Eucharistie gestärkt worden. Dann habe der Vater die Tochter, die ihren Glauben nicht verleugnen wollte, dem Gericht ausgeliefert, das Barbara nach grausamer Marterung zum Tode verurteilte. – Barbara gehört zum Kreis der VierzehnNothelfer. Dargestellt in vornehmer Jungfrauengewandung, mit Palme, Krone, Schwert, Fackel, mit dreifenstrigem Turm, Kelch und Hostie, mit Straußenfedern und Kanonenrohr. – Patronin der Bergleute, Gefangenen, Architekten, Glöckner, Glockengießer; Türme, Artillerie; Hutmacher, Köche; gegen Gewitter, Feuergefahren, Fieber, Pest, jähen Tod; um Gnade der Wegzehrung in der Todesstunde.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg