14. Dezember 2018 Johannes vom Kreuz

Krispin [Lat.: »mit krausen Haaren«]

Hl., und Krispinian, Hl., erlitten das Martyrium wahrscheinlich in Rom, vielleicht um 287. – Ihre Gebeine wurden nach Soissons/Frankreich übertragen. Im 9. Jh. kamen Teile der Reliquien von dort nach Osnabrück, wo die Märtyrer ebenso wie in Soissons Stadtpatrone wurden. Nach der Legende waren Krispin und Krispinian Schuhmacher. Dargestellt in bürgerlicher Kleidung mit Schusterwerkzeugen, Mühlstein, Messer, Bleikessel, Scheiterhaufen. – Patron des Bistums Osnabrück; der Gerber, Sattler, Schuhmacher, Weber, Schneider.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg