14. Dezember 2018 Johannes vom Kreuz

Konrad [Ahdt.: »kühner Ratgeber«]

Hl., geb. um 900, stammte aus dem Welfengeschlecht. Nach seinem Studium in St.-Gallen und an der Domschule Konstanz wurde er 934 Bischof von Konstanz. Er war ein ausgezeichneter Verwalter des Bistums und beschenkte Kirchen und Klöster reich. Mit Ulrich von Augsburg verband ihn enge Freundschaft. Dreimal pilgerte er ins Heilige Land. 948 weihte er die erste Kirche in Einsiedeln. Konrad starb am 26. November 975. – Seine Gebeine, ursprünglich in der Mauritiuskirche beigesetzt, wurden wahrscheinlich 1089 in das Konstanzer Münster übertragen. In der Reformation wurden die Reliquien 1526 in den Bodensee geworfen. Das Haupt wurde gerettet und befindet sich jetzt im Münsterschatz. – Im deutschen Regionalkalender sowie in den Bistümern Rottenburg-Stuttgart und St.-Gallen wird am heutigen Tag auch das Gedächtnis Gebhards von Konstanz begangen. Dargestellt in bischöflichem Ornat mit Kelch und Spinne. – Patron des Erzbistums Freiburg i. Br.

 

 

 

Quelle: Jakob Torsy, Hans-Joachim Kracht (2002): Der große Namenstagskalender.
3850 Namen und 1680 Lebensbeschreibungen der Namenspatrone,
Verlag Herder, Freiburg