20. November 2017 Korbinian, Edmund, Bernward

Portrait der Liborius Verlagsgruppe

Aus Tradition die Zukunft gestalten

Die Liborius Verlagsgruppe ist ein modernes katholisches Medienunternehmen mit über 100-jähriger Tradition. Unter ihrem Dach vereint sie die beliebten glaubensfrohen Familienzeitschriften Liboriusblatt, Bayerisches Sonntagsblatt und Christliche Woche sowie die innovativen Online-Portale Liborius.de und Liborius-Stellenmarkt.de. Alle Erzeugnisse der Verlagsgruppe sind fest im christlichen Glauben verankert und seinen Grundwerten verpflichtet. Sie bieten dem Leser bewusste Werteorientierung und Bestätigung. Auch als moderner Dienstleister mit zukunftsweisenden Serviceangeboten steht das Unternehmen in dieser Tradition.

  • Das Liboriusblatt ist die katholische Wochenzeitschrift für die ganze Familie mit breiter Themenpalette: Informationen aus der Kirche, Anregungen für den Glauben, Tipps für Haus, Garten und Gesundheit und gute Unterhaltung.
  • Die Christliche Woche bietet ökumenisch Engagierten Neuigkeiten aus evangelischer und katholischer Kirche sowie spannende Reportagen und informative Berichte.
  • Das Bayerische Sonntagsblatt ergänzt die Inhalte des Liboriusblatts um Themen speziell aus dem süddeutschen Raum.
  • Liborius.de ist das Online-Portal der Liborius Verlagsgruppe. Die katholische Erlebniswelt versorgt den User mit Wissenswertem und Spannendem aus Kirche, Religion und Gesellschaft.
  • Liborius Bücher bietet sorgfältig ausgesuchten Lesestoff, der Mut macht und Entspannung schenkt. Der Leser kann zwischen Lebenshilfe, Spiritualität, Geschenkbüchern und vielem mehr wählen.
  • Liborius Reisen lädt zu hervorragend organisierten Kultur-, Städte- und Erholungsreisen im In- und Ausland ein.
  • Liborius Stellenmarkt bringt Mitarbeiter und Einrichtungen in christlicher Trägerschaft zusammen: als erster christlicher Online-Stellenmarkt in Deutschland! Dabei handelt es sich um ein Angebot von Christen für Christen.

     

Liborius schreibt Firmengeschichte

Historische Daten und Fakten

Die Liborius Verlagsgruppe ist ein erfolgreiches Familienunternehmen mit großer Innovationskraft, in dem bereits die vierte und fünfte Generation der Verlegerfamilie Thiemann tätig ist.

  • 1873Am 19. Juli erscheint als katholischer Beitrag zum Kulturkampf die Hammer Volkszeitung.
  • 1881Am 3. September Gründung der Verlagsgesellschaft Breer & Thiemann in Hamm. Theodor Breer wird Chefredakteur der Hammer Volkszeitung, August Thiemann wird kaufmännischer Geschäftsführer und Verleger.
  • 1895Erwerb der Monatspublikation „Frankfurter zeitgemäße Broschüren“ . Weiterer Ausbau des Verlagsprogrammes erfolgt mit der Veröffentlichung von Büchern und weiterer Periodika zu Gesellschaft und Religion wie „Omnibus“ und „Thiemanns Halbmonatshefte“.
  • 1899Am 13. März erscheint die erste Ausgabe der wöchentlichen katholischen „Familienzeitschrift Liboriusblatt“. Im Titel führt sie den Namen des Diözesanheiligen von Paderborn.
  • 1919Mühsamer Neubeginn der Verlagstätigkeiten nach dem Ersten Weltkrieg.
  • 1925Hermann Josef Berges wird Chefredakteur des „Liboriusblattes“.
  • 1929Mit einer Auflage von 180,000 feiert das Liboriusblatt dreißigjähriges Jubiläum.
  • 1933Ständige Auseinandersetzung mit der Gestapo und der NSDAP erschweren  die katholische Publizistik im „Westfälischer Kurier“ (vorm. „Hammer Volkszeitung“) und im „Liboriusblatt“. Es folgen Berufsgerichtsverfahren gegen den Chefredakteur und Ordnungsgelder gegen den Verlag.
  • 1936Auf Anordnung des Reichsleiters Amman (Präsident der Reichspressekammer) wird Hermann Josef Berges vom Posten des Chefredakteurs des „Liboriusblatts“ und des „Westfälischen Kuriers“ entlassen. Das „Liboriusblatt“ wird zunächst eingestellt, darf jedoch nach zähen Verhandlungen als „Der Familienbote“ wieder erscheinen. Katholische Inhalte sind jedoch verboten.
  • 1941Der „Westfälische Kurier“ wird „aus kriegsbedingten Gründen“ zur Einstellung gezwungen.
  • 1944Aus „kriegsbedingten Gründen“ wird auch der „Familienbote“ zwangseingestellt.
  • 1949Auf den Tag genau 50 Jahre nach seiner Ersterscheinung, erscheint das Liboriusblatt am 13. März zum ersten Mal wieder nach Ende des Zweiten Weltkriegs – noch vor Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 19. August.
  • 1949 Die Erben des Verlages nehmen eine Realteilung vor. Der  „Westfälische Kurier“ und das Druckunternehmen fusionieren mit der Tageszeitung „Westfälischer Anzeiger“ (heute Teil der Ippen Verlagsgruppe).
    Das Liboriusblatt bleibt in der Familie des Apothekers und Verlegers Rudolf Thiemann (gestorben 1998).
  • 1956Gründung der Radio- und später Fernsehzeitschrift „Der Funkkalender“, die 1963 im „Gong“ unter dem Titel „Gong-Funkkalender“ und schließlich nur noch „Gong“ aufgehen wird.
  • 1965Das Liboriusblatt erreicht die höchste Auflage seiner Geschichte: 219.000 Exemplare.
  • 1975Kooperation mit der katholischen Wochenzeitung „Bayerisches Sonntagsblatt“ (gegründet 1880).
  • 1982Übernahme des Verlages “Bayerisches Sonntagsblatt“.
  • 1985 Der heutige Verleger Dr. Rudolf Thiemann tritt in den Verlag ein.
  • 1997 Erwerb der katholischen Boulevardwochenzeitung „Neue Bildpost“, die 2008 an das Bistum Augsburg verkauft wird.
  • 2004Gründung des katholischen Monatsmagazins „LiMa“, das später im Monatsmagazin „Glauben & Wissen“ aufgeht.
  • 2008Die Webseite „liborius.de“ wird als „Katholische Erlebniswelt“ lanciert.
  • 2012Gründung der ökumenischen Wochenzeitung „Christliche Woche“.
  • 2017Im Juni lanciert die Verlagsgruppe das christliche Stellenportal „liborius-stellenmarkt.de“.