Wir leben Werte

Porträt der Liborius Verlagsgruppe

Als modernes Medienunternehmen stellt die Liborius Verlagsgruppe die Interessen ihrer Leserschaft und Kunden in das Zentrum ihrer Aktivitäten. Die christlichen Publikationen richten sich an verschiedene Kreise, sind aber immer fest verwurzelt im Glauben. Die Zeitschriften halten bewährte Traditionen aufrecht, fordern aber auch notwendige Reformen in katholischer und evangelischer Kirche sowie der Gesellschaft ein. Aktuelle Entwicklungen in Kirche und Religion werden durch hintergründige und historische Informationen ergänzt. Berichtenswertes aus Ökumene, Orts- und Landeskirchen hat genauso seinen Platz wie Nachrichten aus der Weltkirche.  Spiritualität, lebendiges Brauchtum, spannende Geschichte, abwechslungsreiche Unterhaltung und Verbraucherthemen im Sinne der Nachhaltigkeit prägen die wertebewussten Zeitschriften.

Das Liboriusblatt ist die katholische Wochenzeitschrift für die ganze Familie mit breiter Themenpalette: Informationen aus der Kirche, Anregungen für den Glauben, Tipps für Haus, Garten und Gesundheit und gute Unterhaltung.

Die Christliche Woche bietet ökumenisch Engagierten Neuigkeiten aus evangelischer und katholischer Kirche sowie spannende Reportagen und informative Berichte.

Das Bayerische Sonntagsblatt ergänzt die Inhalte des Liboriusblatts um Themen speziell aus dem süddeutschen Raum.

Das Kasseler Sonntagsblatt berichtet über regionale kirchliche Ereignisse, religiöse und gesellschaftlich interessante Themen aus Kirche und Welt, bietet Rat zu Glaubensthemen und gute Unterhaltung.
Die Zeitschrift „Maria 2.0“ macht sich mit der gleichnamigen Initiative für die Reform und Veränderung der katholischen Kirche stark. Verkrustete Strukturen sollen aufgebrochen, Machtmissbrauch jeglicher Art unterbunden und aufgeklärt werden. Geschlechtergerecht, transparent und menschenfreundlich hat die Kirche eine Zukunft.

Historie

  • 1873
    Hammer Volkszeitung
    Am 19. Juli erscheint als katholischer Beitrag zum Kulturkampf die Hammer Volkszeitung.
  • 1881
    Verlagsgesellschaft Breer & Thiemann
    Am 3. September Gründung der Verlagsgesellschaft Breer & Thiemann in Hamm. Theodor Breer wird Chefredakteur der Hammer Volkszeitung, August Thiemann wird kaufmännischer Geschäftsführer und Verleger.
  • 1895
    Monatspublikation „Frankfurter zeitgemäße Broschüren“
    Erwerb der Monatspublikation „Frankfurter zeitgemäße Broschüren“ . Weiterer Ausbau des Verlagsprogrammes erfolgt mit der Veröffentlichung von Büchern und weiterer Periodika zu Gesellschaft und Religion wie „Omnibus“ und „Thiemanns Halbmonatshefte“.
  • 1899
    Erste Ausgabe „Familienzeitschrift Liboriusblatt“
    Am 13. März erscheint die erste Ausgabe der wöchentlichen katholischen „Familienzeitschrift Liboriusblatt“. Im Titel führt sie den Namen des Diözesanheiligen von Paderborn.
  • 1919
    Neubeginn der Verlagstätigkeiten
    Mühsamer Neubeginn der Verlagstätigkeiten nach dem Ersten Weltkrieg.
  • 1925
    Hermann Josef Berges wird Chefredakteur
    Hermann Josef Berges wird Chefredakteur des „Liboriusblattes“.
  • 1929
    Dreißigjähriges Jubiläum des Liboriusblatt
    Mit einer Auflage von 180,000 feiert das Liboriusblatt dreißigjähriges Jubiläum.
  • 1933
    Berufsgerichtsverfahren gegen den Chefredakteur und Ordnungsgelder gegen den Verlag
    Ständige Auseinandersetzung mit der Gestapo und der NSDAP erschweren die katholische Publizistik im „Westfälischer Kurier“ (vorm. „Hammer Volkszeitung“) und im „Liboriusblatt“. Es folgen Berufsgerichtsverfahren gegen den Chefredakteur und Ordnungsgelder gegen den Verlag.
  • 1936
    Einstellung des „Liboriusblatts“
    Auf Anordnung des Reichsleiters Amman (Präsident der Reichspressekammer) wird Hermann Josef Berges vom Posten des Chefredakteurs des „Liboriusblatts“ und des „Westfälischen Kuriers“ entlassen. Das „Liboriusblatt“ wird zunächst eingestellt, darf jedoch nach zähen Verhandlungen als „Der Familienbote“ wieder erscheinen. Katholische Inhalte sind jedoch verboten.
  • 1941
    Einstellung des „Westfälische Kurier“
    Der „Westfälische Kurier“ wird „aus kriegsbedingten Gründen“ zur Einstellung gezwungen.
  • 1944
    Zwangseinstellung: der „Familienbote“
    Aus „kriegsbedingten Gründen“ wird auch der „Familienbote“ zwangseingestellt.
  • 1949
    Erste Ausgabe des „Liboriusblatts“ nach Ende des zweiten Weltkriegs
    Auf den Tag genau 50 Jahre nach seiner Ersterscheinung, erscheint das Liboriusblatt am 13. März zum ersten Mal wieder nach Ende des Zweiten Weltkriegs – noch vor Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 19. August.
  • 1949
    Realteilung: Liboriusblatt bleibt in der Familie des Apothekers und Verlegers Rudolf Thiemann
    Die Erben des Verlages nehmen eine Realteilung vor. Der „Westfälische Kurier“ und das Druckunternehmen fusionieren mit der Tageszeitung „Westfälischer Anzeiger“ (heute Teil der Ippen Verlagsgruppe). Das Liboriusblatt bleibt in der Familie des Apothekers und Verlegers Rudolf Thiemann (gestorben 1998).
  • 1956
    Gründung der Radio- und später Fernsehzeitschrift „Der Funkkalender“
    Gründung der Radio- und später Fernsehzeitschrift „Der Funkkalender“, die 1963 im „Gong“ unter dem Titel „Gong-Funkkalender“ und schließlich nur noch „Gong“ aufgehen wird.
  • 1965
    Höchste Auflage des „Liboriusblatts“:
    219.000 Exemplare.
    Das Liboriusblatt erreicht die höchste Auflage seiner Geschichte: 219.000 Exemplare.
  • 1975
    Kooperation mit dem „Bayerisches Sonntagsblatt“
    Kooperation mit der katholischen Wochenzeitung „Bayerisches Sonntagsblatt“ (gegründet 1880).
  • 1982
    Übernahme “Bayerisches Sonntagsblatt“
    Übernahme des Verlages “Bayerisches Sonntagsblatt“.
  • 1985
    Verleger Dr. Rudolf Thiemann tritt in den Verlag ein
    Der heutige Verleger Dr. Rudolf Thiemann tritt in den Verlag ein.
  • 1997
    Erwerb der Boulevardwochenzeitung „Neue Bildpost“
    Erwerb der katholischen Boulevardwochenzeitung „Neue Bildpost“, die 2008 an das Bistum Augsburg verkauft wird.
  • 2004
    Gründung des katholischen Monatsmagazins „LiMa“
    Gründung des katholischen Monatsmagazins „LiMa“, das später im Monatsmagazin „Glauben & Wissen“ aufgeht.
  • 2008
    Webseite „liborius.de“ als „Katholische Erlebniswelt“
    Die Webseite „liborius.de“ wird als „Katholische Erlebniswelt“ lanciert.
  • 2012
    Gründung: Wochenzeitung „Christliche Woche“
    Gründung der ökumenischen Wochenzeitung „Christliche Woche“.
  • 2018
    Erwerb: „Kasseler Sonntagsblatt“
    Erwerb der evangelischen Wochenzeitschrift „Kasseler Sonntagsblatt“.
  • 2019
    Gründung: Reformzeitschrift Maria 2.0
    Die Zeitschrift unterstützt die bundesweite Reforminitiative Maria 2.0