Wir leben Werte

Porträt der Liborius Verlagsgruppe

Als modernes Medienunternehmen stellt die Liborius Verlagsgruppe die Interessen ihrer Leserschaft und Kunden in das Zentrum ihrer Aktivitäten. Die christlichen Publikationen richten sich an verschiedene Kreise, sind aber immer fest verwurzelt im Glauben. Die Zeitschriften halten bewährte Traditionen aufrecht, fordern aber auch notwendige Reformen in katholischer und evangelischer Kirche sowie der Gesellschaft ein. Aktuelle Entwicklungen in Kirche und Religion werden durch hintergründige und historische Informationen ergänzt. Berichtenswertes aus Ökumene, Orts- und Landeskirchen hat genauso seinen Platz wie Nachrichten aus der Weltkirche.  Spiritualität, lebendiges Brauchtum, spannende Geschichte, abwechslungsreiche Unterhaltung und Verbraucherthemen im Sinne der Nachhaltigkeit prägen die wertebewussten Zeitschriften.

Das Liboriusblatt ist die katholische Wochenzeitschrift für die ganze Familie mit breiter Themenpalette: Informationen aus der Kirche, Anregungen für den Glauben, Tipps für Haus, Garten und Gesundheit und gute Unterhaltung.

Das Bayerische Sonntagsblatt ergänzt die Inhalte des Liboriusblatts um Themen speziell aus dem süddeutschen Raum.

Jeden Monat präsentieren wir die Höhepunkte des Christentums und die Geheimnisse des Glaubens opulent in einem innovativen, visuell starken, überformatigen Triptychon.

Die Christliche Woche bietet ökumenisch Engagierten Neuigkeiten aus evangelischer und katholischer Kirche sowie spannende Reportagen und informative Berichte.
Das Kasseler Sonntagsblatt berichtet über regionale kirchliche Ereignisse, religiöse und gesellschaftlich interessante Themen aus Kirche und Welt, bietet Rat zu Glaubensthemen und gute Unterhaltung.

Die Zeitschrift Maria 2.0 macht sich mit der gleichnamigen Initiative für die Reform und Veränderung der katholischen Kirche stark. Verkrustete Strukturen sollen aufgebrochen, Machtmissbrauch jeglicher Art unterbunden und aufgeklärt werden. Geschlechtergerecht, transparent und menschenfreundlich hat die Kirche eine Zukunft.

Die Zeitschrift LebensWERT regt dazu an, das Schöne in der Welt und im eigenen Alltag zu entdecken. Wer nach kreativen Lösungen für das Gemeinwohl sucht, sich für eine gesunde Umwelt einsetzen und sich selbst dabei rundum wohlfühlen möchte, der findet in LebensWERT jeden Monat wertvolle Tipps.

Aufgrund der Corona-Einschränkungen muss die Zeitschrift leider pausieren. Die Herausgabe einer neuen Publikation ist in der aktuellen Situation nur sehr schwer möglich. Wir hoffen, möglichst bald wieder auf Sie zugehen zu können und freuen uns auf Sie.

Historie

  • 1873
    „Hammer Volkszeitung“
    Am 19. Juli erscheint als katholischer Beitrag zum Kulturkampf die „Hammer Volkszeitung“.
  • 1881
    Verlagsgesellschaft Breer & Thiemann
    Am 3. September Gründung der Verlagsgesellschaft Breer & Thiemann in Hamm. Theodor Breer wird Chefredakteur der „Hammer Volkszeitung“, August Thiemann wird kaufmännischer Geschäftsführer und Verleger.
  • 1895
    Monatspublikation „Frankfurter zeitgemäße Broschüren“
    Erwerb der Monatspublikation „Frankfurter zeitgemäße Broschüren“ . Weiterer Ausbau des Verlagsprogrammes erfolgt mit der Veröffentlichung von Büchern und weiterer Periodika zu Gesellschaft und Religion wie „Omnibus“ und „Thiemanns Halbmonatshefte“.
  • 1899
    Erste Ausgabe „Familienzeitschrift Liboriusblatt“
    Am 13. März erscheint die erste Ausgabe der wöchentlichen katholischen „Familienzeitschrift Liboriusblatt“. Im Titel führt sie den Namen des Diözesanheiligen von Paderborn.
  • 1919
    Neubeginn der Verlagstätigkeiten
    Mühsamer Neubeginn der Verlagstätigkeiten nach dem Ersten Weltkrieg.
  • 1925
    Hermann Josef Berges wird Chefredakteur
    Hermann Josef Berges wird Chefredakteur des „Liboriusblattes“.
  • 1929
    Dreißigjähriges Jubiläum des „Liboriusblatts“
    Mit einer Auflage von 180,000 feiert das „Liboriusblatt“ dreißigjähriges Jubiläum.
  • 1933
    Berufsgerichtsverfahren gegen den Chefredakteur und Ordnungsgelder gegen den Verlag
    Ständige Auseinandersetzung mit der Gestapo und der NSDAP erschweren die katholische Publizistik im „Westfälischer Kurier“ (vorm. „Hammer Volkszeitung“) und im „Liboriusblatt“. Es folgen Berufsgerichtsverfahren gegen den Chefredakteur und Ordnungsgelder gegen den Verlag.
  • 1936
    Einstellung des „Liboriusblatts“
    Auf Anordnung des Reichsleiters Amman (Präsident der Reichspressekammer) wird Hermann Josef Berges vom Posten des Chefredakteurs des „Liboriusblatts“ und des „Westfälischen Kuriers“ entlassen. Das „Liboriusblatt“ wird zunächst eingestellt, darf jedoch nach zähen Verhandlungen als „Der Familienbote“ wieder erscheinen. Katholische Inhalte sind jedoch verboten.
  • 1941
    Einstellung des „Westfälische Kurier“
    Der „Westfälische Kurier“ wird „aus kriegsbedingten Gründen“ zur Einstellung gezwungen.
  • 1944
    Zwangseinstellung: der „Familienbote“
    Aus „kriegsbedingten Gründen“ wird auch der „Familienbote“ zwangseingestellt.
  • 1949
    Erste Ausgabe des „Liboriusblatts“ nach Ende des Zweiten Weltkriegs
    Auf den Tag genau 50 Jahre nach seiner Ersterscheinung, erscheint das „Liboriusblatt“ am 13. März zum ersten Mal wieder nach Ende des Zweiten Weltkriegs – noch vor Gründung der Bundesrepublik Deutschland am 19. August.
  • 1949
    Realteilung: „Liboriusblatt“ bleibt in der Familie des Apothekers und Verlegers Rudolf Thiemann
    Die Erben des Verlages nehmen eine Realteilung vor. Der „Westfälische Kurier“ und das Druckunternehmen fusionieren mit der Tageszeitung „Westfälischer Anzeiger“ (heute Teil der Ippen Verlagsgruppe). Das „Liboriusblatt“ bleibt in der Familie des Apothekers und Verlegers Rudolf Thiemann (gestorben 1998).
  • 1956
    Gründung der Radio- und später Fernsehzeitschrift „Der Funkkalender“
    Gründung der Radio- und später Fernsehzeitschrift „Der Funkkalender“, die 1963 im „Gong“ unter dem Titel „Gong-Funkkalender“ und schließlich nur noch „Gong“ aufgehen wird.
  • 1965
    Höchste Auflage des „Liboriusblatts“:
    219.000 Exemplare.
    Das „Liboriusblatt“ erreicht die höchste Auflage seiner Geschichte: 219.000 Exemplare.
  • 1975
    Kooperation mit dem „Bayerisches Sonntagsblatt“
    Kooperation mit der katholischen Wochenzeitung „Bayerisches Sonntagsblatt“ (gegründet 1880).
  • 1982
    Übernahme „Bayerisches Sonntagsblatt“
    Übernahme des Verlages „Bayerisches Sonntagsblatt“.
  • 1985
    Verleger Dr. Rudolf Thiemann tritt in den Verlag ein
    Der heutige Verleger Dr. Rudolf Thiemann tritt in den Verlag ein.
  • 1997
    Erwerb der Boulevardwochenzeitung „Neue Bildpost“
    Erwerb der katholischen Boulevardwochenzeitung „Neue Bildpost“, die 2008 an das Bistum Augsburg verkauft wird.
  • 2004
    Gründung des katholischen Monatsmagazins „LiMa“
    Gründung des katholischen Monatsmagazins „LiMa“, das später im Monatsmagazin „Glauben & Wissen“ aufgeht.
  • 2008
    Internetseite „liborius.de“ als „Katholische Erlebniswelt“
    Die Webseite „liborius.de“ wird als „Katholische Erlebniswelt“ lanciert.
  • 2012
    Gründung: Wochenzeitung „Christliche Woche“
    Gründung der ökumenischen Wochenzeitung „Christliche Woche“.
  • 2018
    Erwerb: „Kasseler Sonntagsblatt“
    Erwerb der evangelischen Wochenzeitschrift „Kasseler Sonntagsblatt“.
  • 2019
    Gründung: Reformzeitschrift „Maria 2.0“
    Die Zeitschrift unterstützt die bundesweite Reforminitiative „Maria 2.0“.
  • 2020
    Gründung der Zeitschrift „LebensWert“ mit Inspirationen für ein erfülltes Sein
    Die Zeitschrift gibt Tipps, wie man das Leben genießen und gleichzeitig die Schöpfung bewahren kann.
  • 2021
    „LebensWert“ gewinnt den „European Magazine Award“