Fastenzeit: Warum fasten?

40 Tage in Richtung Gott

In vierzig Tagen kann man Bier brauen oder einen Intensivsprachkurs besuchen. Oder man lernt leichter Leben. Leben ohne sich von Nebensächlichkeiten den Tag diktieren zu lassen.

Fastenzeit: Die wichtigsten Bräuche

Frei werden für das Wesentliche

In der Fastenzeit prägen natürlich nicht riesige und rauschende Feste den Alltag. Es sind eher die kleinen und bescheidenen Gesten, die den Menschen auf Ostern und die Auferstehung Christi vorbereiten.

Aschermittwoch

„Gedenke, dass du Staub bist“

Ein kleines Kreuz aus Asche bedeutet den Anfang einer ganz besonderen Zeit: Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit und die Vorbereitung auf Ostern. Dieser Tag gilt in der katholischen Kirche als strenger Abstinenz- und Fastentag.

Die Karwoche

Foto: Julius Schnorr von Carolsfeld, Die Tempelreinigung, aus: Die Bibel in Bildern, Leipzig 1860

Gerade noch ausgelassene Partystimmung, jetzt traurige Abschiedsszenen: Die Karwoche bietet alle Emotionen, die wir kennen. Mitten drin: Jesus, der in Jerusalem seine letzten sechs Tage erlebt.

Karwoche: Palmsonntag

Foto: pixabay

Was für ein Auftritt: Als Jesus in Jerusalem ankommt, scheinen alle auf ihn gewartet zu haben. Die Menschen jubeln ihm zu, sie preisen ihn als ihren Retter. Jesus aber weiß: Es wird nicht lange dauern, dann werden genau diese Menschen schreien: Kreuzige ihn!

Karwoche: Gründonnerstag

Foto: pixabay

Die Geschichte von Brot und Wein.
Auch vor seinem Tod denkt Jesus nur an uns. Beim letzten Abendmahl zeigt er seinen Freunden, wie er immer bei ihnen bleibt. Wir erinnern daran in der Kommunion.

Karwoche: Karfreitag

Foto: pixabay

„Vater, vergib ihnen“
Verraten, verlassen, verhöhnt: Jesus stirbt den Tod eines Verbrechers. Am Karfreitag muss der Sohn Gottes durch die Hölle. Er wird gequält, gefoltert und gekreuzigt.